Lärmschutz

Am Prangebach: Deutsche Bahn bringt Lärmschutz auf den Weg

Mitte August schaute sich Oberbürgermeister-Kandidatin Karin Welge mit dem SPD-Stadtverordneten Jürgen Köpsell die Situation bei einem Stadtteilspaziergang an.

Mitte August schaute sich Oberbürgermeister-Kandidatin Karin Welge mit dem SPD-Stadtverordneten Jürgen Köpsell die Situation bei einem Stadtteilspaziergang an.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen-Buer-Bülse.  Ende 2021 soll es endlich den Lärmschutz fürs Wohngebiet am Prangebach geben. Vorarbeiten laufen diesen Herbst an. Bausignal freut SPD vor Ort.

Die Bauleistung wurde ausgeschrieben, die Vergabe war für die ersten Septembertage vorgesehen. Endlich, werden Anwohner – nicht nur - im Baugebiet Am Prangebach denken. Auch bei der SPD vor Ort freut man sich. „Seit Jahren“, so Silke Wessendorf, Vorsitzende des Ortsvereins Bülse, fordere die „Bülser SPD die Einlösung des Versprechens seitens der Deutschen Bahn AG für einen Lärmschutz am Prangebach“. Zur Unterstützung wurde auch die SPD-Landtagsabgeordnete Heike Gebhard tätig. Im Frühjahr 2019 gab es dann laut Wessendorf die die Zusage, dass die Deutsche Bahn Netz AG den Bau des Lärmschutzes am Prangebach für April bis November 2021 einplant. Nun gibt es wohl grünes Licht durch das Eisenbahn Bundesamt.

Lärmschutzwände waren mit entscheidend für den Umzug

Silke Wessendorf, Vorsitzende der SPD Bülse: „Für viele neue Anwohner des Neubaugebietes ,Am Prangebach‘ waren die Lärmschutzwände mit entscheidend für ihren Umzug hier her. Deshalb haben wir nicht locker gelassen. Jetzt können wir ihnen sagen, dass im Oktober mit den Vorarbeiten begonnen wird“, sagt Wessendorf. Bevor die Lärmschutzwände aufgestellt werden können, wird der Grund untersucht und geprüft, ob der Kampfmittelräumdienst tätig werden muss. Die eigentliche Baumaßnahme erfolgt dann in zwei Abschnitten: Teil 1 im August/September 2021 und Teil 2 im Oktober/November 2021.

Einzelmaßnahmen an Fenstern und für Luftschächte

„5,6 Millionen Euro sind für die Maßnahme vorgesehen“ nennt Wessendorf die ihr bekannte Bausumme. Wir freuen wir uns sehr, dass auch ein Teil für Einzelmaßnahmen an Fenstern und für Luftschächte der umliegenden Häuser bereit gestellt wird“, ergänzt Jürgen Köpsell, Stadtverordneter für Bülse/Buer-Nord – für entsprechende Umbauten stünden 100.000 Euro zur Verfügung.

Der Bau der Lärmschutzwände Am Prangebach sollte bereits 2018 erfolgen. Allerdings gab es Probleme mit der Plangenehmigung durch das EBA.

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