Bauarbeiten

A 42 bei Gelsenkirchen: Baustelle endet früher als geplant

Endspurt für die Baustelle auf der Autobahn 42.

Endspurt für die Baustelle auf der Autobahn 42.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  A 42: Endspurt bei der Baustelle zwischen Gelsenkirchen und Essen. Warum die Sanierung mehrere Monate früher fertig wird und was sie kostet.

Die Sanierung der Autobahn 42 zwischen der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Zentrum und dem Autobahnkreuz Essen-Nord ist fast abgeschlossen. Ab Samstag, 28. März, steht dem Verkehr in beide Fahrtrichtungen wieder die gesamte Fahrbahn zur Verfügung. Das teilt Straßen.NRW mit. Auch die Sperrung der Anschlussstelle Essen-Altenessen in Fahrtrichtung Dortmund wird demnach aufgehoben.

Allerdings stehen noch einige letzte Arbeiten an: Die provisorische Fahrbahnmarkierung in beide Fahrtrichtungen wird zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen von Tagesbaustellen ersetzt werden. Zudem wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort am letzten Aprilwochenende gesperrt: Von Donnerstag, 30. April, 21 Uhr, bis Montag, 4. Mai, 5 Uhr, ersetzt Straßen.NRW die provisorische Straßendecke zwischen der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Heßler und dem Autobahnkreuz Essen-Nord; die A 42 wird allerdings bereits ab der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Schalke gesperrt. Lokale Umleitungen werden ausgeschildert, eine weiträumige Umleitung führt ab dem Autobahnkreuz Herne über die A 43, A 2 und B 224.

Baustelle auf der A 42: Kosten in Höhe von 45 Millionen Euro

Seit November 2017 hat Straßen.NRW auf einer Strecke von sechs Kilometern die A 42 zwischen Essen und Gelsenkirchen in beide Fahrtrichtungen saniert. Dazu gehörten die Instandsetzung von 15 Brückenbauwerken, die Erneuerung von Lärmschutzwänden und der Bau neuer Verkehrszeichenbrücken. Zentral war die Erneuerung der Straßenausstattung, zu der neben der Fahrbahndecke auch die Straßenabläufe, die das Oberflächenwasser sammeln und ableiten, und Schutzeinrichtungen wie Leitplanken gehören.

Die etwa 45 Millionen Euro teure Maßnahme sollte den Angaben zufolge ursprünglich Ende 2020 fertiggestellt werden. Durch die Optimierung der Bauabläufe und den erhöhten Einsatz von Personal und Geräten auf der Grundlage einer Beschleunigungsvereinbarung konnte die Bauzeit um mehrere Monate verkürzt werden.

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