Engagement

1000. Ehrenamtskarte an Gelsenkirchenerin überreicht

Karina Wrona, Vorsitzende der Ehrenamtsagentur, Ute Römer-Pommeranz, Oberbürgermeister Frank Baranowski und Beate Rafalski, Geschäftsführerin der  Ehrenamtsagentur (v.l.) bei der Übergabe der Ehrenamtskarte im Hans-Sachs-Haus.

Karina Wrona, Vorsitzende der Ehrenamtsagentur, Ute Römer-Pommeranz, Oberbürgermeister Frank Baranowski und Beate Rafalski, Geschäftsführerin der Ehrenamtsagentur (v.l.) bei der Übergabe der Ehrenamtskarte im Hans-Sachs-Haus.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Die 1000. Gelsenkirchener Ehrenamtskarte hat eine Feldmarkerin erhalten. Sie hilft jede Woche Grundschülern bei ihren Hausaufgaben.

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Wer sich in der Stadt ehrenamtlich engagiert, der soll etwas zurückbekommen. Das ist die Idee hinter der Ehrenamtskarte, die freiwillige Helfer seit 2011 in Gelsenkirchen beantragen können und mit der sie vielerorts Vergünstigungen erhalten. 1000 Menschen sind seit Mittwoch Inhaber einer solchen Karte. Oberbürgermeister Frank Baranowski überreichte Ute Römer-Pommeranz ihre feierlich bei Pflaumenkuchen und Kaffee im Hans-Sachs-Haus.

Seit 2014 arbeitet die Feldmarkerin ehrenamtlich beim Jugendtreff der Amigonianer in Heßler mit. Mindestens zweimal in der Woche hilft sie Grundschülern in der Hausaufgabenbetreuung bei ihren Schulaufgaben. „Das ist eine echte Bereicherung für das Leben“, schwärmt die Rentnerin, die gar nicht mehr aufhören mag, von den Schicksalen der Kinder im Jugendtreff zu erzählen.

Über den Erstklässler mit der Lernschwäche, dem es schwerfällt, Zahlen richtig zu schreiben. Oder über die Viertklässlerin, die mit Römer-Pommeranz Tipps endlich auch mal eine Eins im Vokabeltest geschrieben hat. „Man lernt hier viele Kinder kennen, die nicht so viel Glück haben“, sagt sie. Denen helfen zu können „ist schon toll“.

400 „Wiederholungstäter“

Werbung für Engagement, über das sich Beate Rafalski, Geschäftsführerin der Ehrenamtsagentur, freut. Für sie ist die Karte eine gute Möglichkeit, den Freiwilligen Wertschätzung entgegenzubringen. Und seit 2011 haben nicht nur bereits 1000 Ehrenamtler eine solche bei der Agentur beantragt, über 400 sind schon „Wiederholungstäter“.

Nach zwei Jahren läuft die Karte nämlich ab und muss verlängert werden. Dazu müssen Antragssteller, wie beim Erstantrag, ein Formular ausgefüllt werden. Die Organisation, bei der sich die Ehrenamtler engagieren, bestätigt dann, dass sie mindestens fünf Wochen- oder 250 Jahresstunden gemeinnützige Arbeit leisten. Inhaber der Karte können zu ermäßigten Preisen ins Kino, ins Schwimmbad oder in die Zoom-Erlebniswelt gehen. Für Frank Baranwoski „eine schöne Gelegenheit, Danke zu sagen“.

Wer sich über die Möglichkeiten, ehrenamtlich tätig zu werden, informieren möchte, kann die Ehrenamtsagentur in der Ahstraße 9 kontaktieren: .

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