Kultur in Buer

Zwischen Hochstraße und Domplatte liegt Musik in der Luft

Sie ist die Königin unter den deutschen Sängerinnen: Julia Neigel steht bei „Rock am Dom“ am Samstag ab 20.45 Uhr auf der Domplatten-Bühne.

Foto: Mathias Schumacher

Sie ist die Königin unter den deutschen Sängerinnen: Julia Neigel steht bei „Rock am Dom“ am Samstag ab 20.45 Uhr auf der Domplatten-Bühne.

Gelsenkirchen-Buer.   Das Festival „Rock am Dom“ und das Cityfest locken zum ersten Mal das Publikum gemeinsam in die buersche Innenstadt.

Musik liegt in der Luft - und das noch bis Sonntag. Denn „Rock am Dom“ und das Cityfest in der buerschen Innnenstadt finden zum ersten Mal gemeinsam statt. Aber es gibt noch mehr zu erleben an diesem Veranstaltungswochenende.

Zwei Feste, vier Bühnen

Das Festival „Rock am Dom“ und das buersche Cityfest, bereits am Donnerstag gestartet, wagen erstmals den Schulterschluss und sind damit zweifelsohne eine Attraktion an diesem Wochenende im Stadtnorden. Zumal am Samstagabend (8.) mit Julia Neigel (20.45 Uhr) bundesweite Prominenz auf der Bühne auf der Domplatte erwartet wird.

Wie schon in den vergangenen Jahren bieten die Macher besonders Nachwuchskräften Raum wie etwa „Evil“ (18 Uhr) und „Relate“ (18.40 Uhr) am heutigen Freitag (7.) und am Samstag dann den Schülern der Musikschule im Bunker (15 Uhr, Bühne Hochstraße) und der städtischen Musikschule (16 Uhr, Bühne Domplatte). Dazu gibt es an allen Veranstaltungstagen Musik auf der Bühne an der oberen Hochstraße, Elektrosounds auf der Bühne am Robinienhof (Samstag, 18 Uhr, Electro und House mit „Supernova“) und am Samstagabend ab 19 Uhr Pop, Gospel und Jazz mit Opernsängerin Richetta Manager auf der kleinsten der vier Bühnen im Café Albring Rüdel. Charmant ist dabei, dass etliche der Initiatoren von „Rock am Dom“, die Musiker der Band „Boat People“, das Cityfest am Sonntag um 17 Uhr auf der Hochstraße beschließen.

Los geht es am Freitag um 18 Uhr, Samstag, 8. September, um 15 Uhr und Sonntag, 9. September, um 14 Uhr. Eintritt: frei.

Blind Date mit Poesie

Mutig aber machbar: Dea Sinik und ihr Team setzen der vielen Musik in Buer Worte entgegen und laden zu einem besonderen Poetry-Slam ein. Da hören die Gäste die Texte der Autoren, sehen jene aber nicht. Soll heißen, sie bewerten allein die poetische Leistung. Für die sechs Kandidaten ist das ungewohnt, für das Publikum sicher auch. Umso gespannter darf man sein auf den Moment, in welchem der Vorhang fällt und man den Gewinner sieht.

Der Slam beginnt Samstag, 8. September, um 19.30 Uhr in der Werkstatt an der Hagenstraße 34. Eintritt: frei.

Rudelsingen für die Seele

Das gemeinsame Singen erlebt eine Renaissance. Wer es praktiziert, der weiß: Es tut gut, hebt die Stimmung, stärkt die Atemmuskulatur. Für Kantorin Christina Wienroth Grund genug, um zum gemeinsamen Singen zu laden. Weil das in der Christuskirche geschieht, liegt geistliches Liedgut nahe. Allerdings kein gewöhnliches, sondern Popsongs mit christlichem Bezug. Dass es das zu genüge gibt, darüber informiert die Gesangslehrerin ganz nebenbei.

Wer mitmachen will, kommt am Sonntag, 9. September, um 14 Uhr an die Bergstraße 7. Eintritt: frei.

Erinnerung an Simon & Garfunkel

Das Duo „Graceland“ gastiert im Schloss Horst und widmet den Abend echten Meilensteinen der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Auf dem Programm stehen die Hits von „Simon & Garfunkel“. Die kennt wohl jeder, von „Sound of Silence“, „Bridge over Troubled Water“ bis „Mrs. Robinson” gehören die zum etablierten Repertoire eines jeden Hobbysängers. Das Duo orientiert sich dabei nah am Original und bietet somit viel Gelegenheit zum Mitsingen – das doch an diesem Wochenende irgendwie angesagt zu sein scheint.

Veranstaltungsbeginn ist Sonntag, 9. September, um 18 Uhr an der Turfstraße 21. Eintritt: 22 Euro.

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