Busbahnhof Buer

Zu kurze Bussteige am ZOB: CDU fordert Qualitätskontrolle

Die Bussteige am neuen Busbahnhof in Buer haben zum Teil nicht die ursprünglich eingeplanten 18,50 Meter Länge.

Foto: Hans Blossey

Die Bussteige am neuen Busbahnhof in Buer haben zum Teil nicht die ursprünglich eingeplanten 18,50 Meter Länge.

Gelsenkirchen-Buer.   Die CDU-Ratsfraktion fordert anlässlich von Baumängeln am neuen Busbahnhof Buer eine bessere Qualitätskontrolle.

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Zu kurze Bussteige am Busbahnhof Buer: Anlässlich der Planungsfehler am neuen ZOB (die WAZ berichtete) sieht die CDU-Fraktion im Rat grundsätzlichen Handlungsbedarf in Sachen Qualitätssicherung nicht nur bei der Planung, sondern auch bei der Bauaufsicht bzw. Bauleitung.

„Wir erleben am ZOB Buer einen sehr ärgerlichen Fehler, der sich möglicherweise negativ auf die Bauzeit auswirken könnte. Natürlich erwarten wir, dass alle Folgekosten aus diesem Fehler durch das planende Büro getragen werden. Der Fall zeigt aber ein grundsätzliches Problem bei unserer Qualitätssicherung: Wie und wer kontrolliert die Qualität für die Stadt Gelsenkirchen und wie werden wir hier für die Zukunft besser? Das ist die Frage, die die Stadtverwaltung jetzt dringend beantworten muss“ so Sascha Kurth, Fraktionsgeschäftsführer der CDU-Ratsfraktion.

Sachstandsbericht

Für die CDU-Fraktion stellt sich diese Frage nicht nur mit Blick auf die Planung, sondern auch mit Blick auf die Bauausführung und Bauleitung: „Wir haben in der jüngeren Vergangenheit auch immer wieder mit Problemen zu kämpfen, die auf eine unzureichende Bauqualität zurückzuführen sind. Bestes Beispiel sind die Qualitätsprobleme der Straßen rund um das Hans-Sachs-Haus. Daher müssen wir endlich klären, wie wir die Qualität besser überwachen können. Hier darf es in Zukunft keine Fehler mehr geben.“

Für die nächste Sitzung des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses fordert die CDU von der Verwaltung aktuelle Informationen zum weiteren Vorgehen mit Bezug zum ZOB Buer. „Für den konkreten Fall geht es jetzt um Schadensminimierung. Das Bauvorhaben ist zu prominent, um den Fall jetzt zu den Akten zu legen“, so Aussschuss-Sprecher Werner Wöll.

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