Verkehr

Stadt Gelsenkirchen braucht vier Jahre für eine Anfrage

Einen Kreisverkehr kann sich Anne Schürmann an der Kreuzung Vom-Stein Straße/Goldbergstraße vorstellen.

Einen Kreisverkehr kann sich Anne Schürmann an der Kreuzung Vom-Stein Straße/Goldbergstraße vorstellen.

Foto: Joachim Kleine-Büning / Funke Foto Services GmbH

Buer.  Anne Schürmann (FDP) wollte 2015 wissen, ob ein Kreisverkehr am Ostring in Buer Sinn macht. Die Antwort ließ 43 Monate auf sich warten.

Fast vier Jahre, oder genauer 43 Monate hat die Verwaltung gebraucht, um eine Anfrage von Anne Schürmann (FDP) aus der Bezirksvertretung Nord zu beantworten. Im November 2015 wollte die FDP-Politikerin wissen, ob die Einrichtung eines Kreisverkehres an der Kreuzung Vom-Stein-Straße/Ressestraße/Goldbergstraße/Ostring sinnvoll sei. Für die Sitzung am gestrigen Donnerstag der Bezirksvertretung Nord antwortete Stadtbaurat Martin Harter jetzt schriftlich.

Die Kosten für die Errichtung eines Kreisverkehres an dem Knotenpunkt veranschlagte Harter mit etwa 650.000 Euro. Für einen vergleichbaren Kreisverkehr mit 30 Metern Durchmesser an der Kreuzung Günnigfelder Straße/Am Dödelmannshof in Ückendorf kalkuliere die Stadt mit dem Betrag, erläutert er in dem Schreiben.

Im Gegenzug habe die Ampelanlage an der Kreuzung die Stadt im Jahr 2018 insgesamt 4035,52 Euro gekostet – 1283,77 Euro für Strom und 2751,75 Euro für die Wartung. Die Anschaffung einer neuen Ampel würde die Stadt etwa 300.000 Euro kosten.

Verkehrskonzept wird erarbeitet

Den Kern der Anfrage, nämlich ob die Errichtung eines Kreisverkehres sinnvoll sei, konnte Harter noch nicht beantworten. Zurzeit werde von der Verwaltung ein Verkehrskonzept zur „Verkehrsoptimierung Buer“ vorbereitet. In dem Verfahren werde auch der buersche Ring untersucht und ein Konzept erarbeitet, „wie der Verkehrsfluss rund um den Ring verbessert werden kann“, so Harter. Eine Überprüfung des Kreuzungsbereichs Ostring/Vom-Stein-Straße werde Bestandteil dieser Untersuchung sein.

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