Innenstadt

SPD beklagt den Zustand der Markthalle

Zwischen Markthalle und Bauzaun breitet sich das Unkraut aus. Ein Zustand, über den sich der SPD-Ortsverein Buer-Mitte I ärgert.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Zwischen Markthalle und Bauzaun breitet sich das Unkraut aus. Ein Zustand, über den sich der SPD-Ortsverein Buer-Mitte I ärgert. Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen-Buer.   Klemens Wittebur (SPD Buer-Mitte I) fordert, die Gespräche zwischen Stadt und Eigentümer transparent zu machen.

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Über den ungepflegten Zustand der Markthalle und das wuchernde Unkraut im unmittelbaren Umfeld ärgert sich der SPD-Ortsverein Buer-Mitte I. „Der Eigentümer Thomas Bernau lässt sie einfach verkommen. Und die Flächen rund um das Gebäude sind ein Schandfleck für Buer“, ärgert sich Ortsvereinsvorsitzender Klemens Wittebur.

In einem Schreiben an Oberbürgermeister Frank Baranowski hat er sich erkundigt, ob die Möglichkeit bestehe, dass sich die Stadt selbst um eine Reinigung kümmere. „Oder muss erst die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Gefahr sein?“, fragte Wittebur nach.

„Können uns keine zweite Käseglocke erlauben“

In dem Antwortschreiben heiße es, dass dem Markthallen-Eigentümer ein Unterstützungsangebot der Gelsendienste unterbreitet worden sei. „Herr Bernau“, so zitiert Wittebur aus dem Schreiben der Betriebsleitung an die SPD in Buer, „hätte den Mitarbeitern von Gelsendienste lediglich Zugang zu dem Außenbereich verschaffen müssen, der ja bekanntlich durch Bauzäune abgesperrt ist. Hierzu war Herr Bernau jedoch nicht bereit. Er begründete diese Haltung damit, dass die Bevölkerung sehen solle, was die Stadt mit ihm mache.“

Für die SPD in Buer ist jetzt der Zeitpunkt erreicht, in dem die Gesprächsergebnisse zwischen Stadtverwaltung und Eigentümer transparent gemacht werden müssten. „Wir können uns mitten in Buer keine zweite Käseglocke erlauben“, spielt Wittebur auch auf den Zustand am Goldbergplatz an. Auch dort kommt der Eigentümer seinen Verpflichtungen im Interesse der Allgemeinheit seit Jahrzehnten nicht nach. Alle gesellschaftlichen Akteure wie Werbegemeinschaft, Einzelhandelsverband, IHK, Parteien und Kirchen müssten jetzt ihren Beitrag leisten, Bernau in die Verantwortung zu nehmen, so Wittebur.

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