Uni-Studie

Schüler aus Erle trinken Wasser im Dienst der Wissenschaft

Fitness und Koordination im Test: Für die Schüler war es spannend, die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu erkunden.

Fitness und Koordination im Test: Für die Schüler war es spannend, die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu erkunden.

Foto: Frech

Erle.   Sechstklässler der Gesamtschule Berger Feld nahmen an einer Studie teil und durften zum Lohn Universitätsluft schnuppern.

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Mit zwölf Jahren schon Universitätsluft schnuppern, das ist schon etwas Besonderes. Für die Schüler der Jahrgangsstufe 6 der Gesamtschule Berger Feld ist dies der Lohn für ihre Mitarbeiter an einer Studie der Fakultät für Sportwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.

Einen ganzen Schultag verbrachten die Kinder aus Erle an der Universität, absolvierten dort einen sportwissenschaftlichen Rundgang durch das Institut und durften sich unter dem Motto „Klettermax und Co“ an einer Kletter- und Boulderwand ausprobieren. Zudem durften sie Leistungstests absolvieren, die sonst nur Profisportlern vorbehalten sind.

Die durchgeführte Studie würde vom Forschungsdepartment Kinderernährung durchgeführt. Die Doktorandin Alina Drozdowska untersuchte hierbei drei Monate lang, inwieweit das Wassertrinken in Kombination mit Bewegung die Kognition der Schüler beeinflusst.

Motivation zum Wassertrinken

„Das Ganze wurde unter realen Bedingungen im Schulalltag getestet“, so Dr. Kathrin Jansen, Leiterin der Studie. Die Schülerinnen und Schüler der Interventionsgruppe wurden dabei aktiv zum Wassertrinken motiviert, während diese Motivation bei der Kontrollgruppe ausblieb. Jeweils mittags wurde zudem in beiden Gruppen ein Kognitionstest am Computer gemacht. „Außerdem haben wir von Seiten der Fakultät für Sportwissenschaft die Fitness der Kinder untersucht“, ergänzt Dr. Gernot Jendrusch vom Lehrstuhl für Sportmedizin und Sporternährung der RUB. Auf die Ergebnisse der Studie sind alle Beteiligten, aber natürlich besonders die Gelsenkirchener Kinder, schon sehr gespannt. Allerdings: „Im Moment sind wir noch bei der Auswertung der Daten.“

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