Stadtteilarbeit

Scholven bewirbt sich um den Engagementpreis

Christina Fornefeld (li.) nimmt im Stadtteilladen Scholven die Urkunde von Mareike Lüsebrink und Stefan Ast entgegen.

Christina Fornefeld (li.) nimmt im Stadtteilladen Scholven die Urkunde von Mareike Lüsebrink und Stefan Ast entgegen.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen-Scholven.   Staatskanzlei und NRW-Stiftung zeichnen das Stadtteilprojekt in Scholven mit einer Urkunde aus.

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Seit 2014 macht das Stadtteilprojekt Scholven von sich reden, – als willkommener Treffpunkt und als Begleiter der Stadtteilentwicklung. Macher des Projektes und Bürger stellen sich jetzt einem landesweiten Vergleich. Sie hoffen auf den Engagementpreis NRW 2018, der am Ende des Jahres verliehen wird.

Der erste Schritt ist getan: Das Scholvener Projekt hatte sich zusammen mit anderen Vereinen, Stiftungen und Bürgerinitiativen mit insgesamt 234 Projekten beworben und ist jetzt mit dem „Engagement des Monats Februar“ ausgezeichnet worden.

In 2018 werden zwölf Projekt nominiert

Aus den zwölf in diesem Jahr nominierten Projekten werden am Ende drei Träger des Engagementpreises NRW 2018 ermittelt. Bei der Übergabe der Februar-Urkunde durch Stefan Ast, Stiftungsreferent der NRW-Stiftung, und Andreas Kersting, Leiter des Referates Bürgerschaftliches Engagement in der Staatskanzlei NRW, verwies Christina Fornefeld, die Leiterin des von der Caritas getragenen Stadtteilprojektes, auf die enge Zusammenarbeit der zahlreichen Mitstreiter in Scholven hin.

Dort gibt es Kooperationen mit der Grundschule Im Brömm und mit dem Jugendzentrum, nicht zu vergessen den runden Tisch, dessen Mitglieder sich aktiv für die Integration der in Scholven untergebrachten Flüchtlinge engagieren. Seit 2016 entwickelt sich der Stadtteilladen zu einer zentralen Anlaufstelle vor Ort. Dort kommen Projektmitarbeiter und Bürger zusammen, um Fragen rund um das Leben in Scholven zu beantworten, Kontakte zu vermitteln sowie Ideen und Anregungen für den Stadtteil aufzugreifen.

Förderverein steigt in Finanzierung ein

Die finanziellen Rahmenbedingungen seien bis Ende 2018 über den Innovationsfonds des Caritasverbandes des Bistums Essen gesichert. Nach 2018 soll die Finanzierung des Scholvener Stadtteilladens mit Hilfe eines Fördervereins gesichert werden, der „in naher Zukunft“ gemeinsam mit engagierten Bewohnern und Akteuren gegründet werde.

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