Straßenbau

Schaffrather Bürger müssen sich auf Baustellen einstellen

Anwohner müssen sich in Schaffrath auf Einschränkungen durch Baustellen einstellen.

Anwohner müssen sich in Schaffrath auf Einschränkungen durch Baustellen einstellen.

Foto: Jan Woitas / dpa

Gelsenkirchen-Beckhausen.  In Gelsenkirchen-Beckhausen stehen Straßenbauarbeiten an. Stadtvertreter erklärten Anwohner deshalb, was sie erwartet und was teuer wird.

Neue Fahrbahnen, neue Beleuchtung, neuer Kreisverkehr: Die Stadt hat in den kommenden Wochen und Monaten im Ortsteil Schaffrath gleich mehrere Baumaßnahmen geplant. Um alle betroffenen Anwohner der Baustellen über das zu informieren, was schon bald vor ihren Haustüren passieren wird, hat der Ortsverein der SPD jetzt zum runden Tisch ins Jugendheim an der Nottkampstraße eingeladen.

Erhan Özdemir, zuständiger Bezirksleiter der Straßenunterhaltung im Referat Verkehr, und Michael Stappert, Abteilungsleiter Straßenbau, waren ebenfalls eingeladen und standen den etwa 45 Bürgern, die zu der Veranstaltung gekommen waren, Rede und Antwort. Ortsvereinsvorsitzender Manfred Rose freute sich, dass der Abend so „gut angenommen wurde“.

Auf der Schaffrathstraße geht’s Montag los

Denn die ersten Arbeiten starten schon am kommenden Montag, 23. September. Dann wird die Fahrbahndecke auf der Schaffrathstraße in Höhe der Haltestelle Nottkampstraße erneuert. Insgesamt betrifft die Sanierung laut Özdemir einen Bereich von rund 250 Quadratmetern.

Im Oktober soll der Start einer weitaus umstritteneren Baustelle folgen. Innerhalb von sechs Wochen werden die Fahrbahndecke des Plaggenwegs sowie Teile des Gehwegs saniert. Außerdem will die Stadt die Beleuchtung dort erneuern. Für die Anwohner bedeutet das nicht nur, dass sie ihre Garagen zeitweise nicht erreichen können. Sie werden auch an den Kosten für die Baumaßnahme beteiligt. Wie hoch die am Ende sein werden, steht laut Rose zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final fest: „Die Maßnahme ist ausgeschrieben, aber der Auftrag noch nicht vergeben.“

Plaggenweg wird in zwei Etappen saniert

Fest steht aber schon, dass in zwei Etappen gebaut wird, um die Unannehmlichkeiten für die Anwohner auf möglichst kurze Zeiträume zu beschränken: Zunächst ist der Bereich vom Stegemannsweg bis zur ersten Kurve an der Reihe, danach folgt der Rest.

Ein genaues Datum für den Beginn der letzten Baustelle kann Özdemir noch nicht nennen. Fest steht aber schon, dass mit einer Bauzeit von etwa einem Jahr ein Kreisverkehr im Kreuzungsbereich Stegemannsweg, Devestraße und Hegemannsweg entstehen wird. Damit will die Stadt die Verkehrssituation dort vor allem für Fußgänger und Radfahrer entzerren. Diese, so die Idee, sollen über den Kreisel einfacher die Straße überqueren können als bisher.

Baustelle Horster Straße muss erst abgeschlossen sein

„Damit wird eine langjährige Forderung vieler Bürger erfüllt“, freut sich Rose. Die Bagger werden allerdings erst anrücken, wenn der obere Bereich der Horster Straße fertiggestellt ist. Sonst würde mit der Devesestraße eine wichtige Umleitungsstrecke zeitgleich zur Baustelle. Außerdem müsse vor Baubeginn noch geprüft werden, wo Versorgungsleitungen von BP verlaufen.

Auch über andere Verkehrsprobleme konnten die Beckhausener am runden Tisch sprechen. Besonders die Parkplatzsituation im Ortsteil verärgert seit Jahren viele. Daran, das räumen die Verantwortlichen ein, werde sich durch die jetzt anstehenden Baumaßnahmen allerdings nichts ändern.

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