Ruhrgebietskonferenz Pflege

Ruhrgebietskonferenz: Kirchenumbau im Schaffrath ist Vorbild

Drei Glocken erinnern vor der APD-WG an die Schaffrather Gemeinde.

Drei Glocken erinnern vor der APD-WG an die Schaffrather Gemeinde.

Foto: ujesko

Buer-Schaffrath.   Die Ruhrgebietskonferenz Pflege bietet dem NRW-Heimatministerium Hilfe beim Umbau leerstehender Gotteshäuser an. Schaffrath gilt als Vorbild.

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Die Kirche im Dorf zu lassen, damit haben Pflegeunternehmen Erfahrung: Die neu gegründete Ruhrgebietskonferenz Pflege bietet dem NRW-Heimatministerium Unterstützung beim Umbau leerstehender Gotteshäuser an und führt dafür ein Beispiel aus dem Schaffrath an.

In der Initiative haben sich 32 Pflegeunternehmer aus dem Revier mit über 20.000 Beschäftigten zusammengeschlossen. Mehr als 1.500 Kirchen in NRW sind vom Leerstand bedroht. In dieser Entwicklung liegen auch Chancen, meint Roland Weigel, Koordinator der Ruhrgebietskonferenz Pflege. Weigel: „In unseren Reihen gibt es viele gut funktionierende Beispiele, wie Kirchengebäude als Wohngemeinschaftshäuser oder als Seniorenzentren genutzt werden und als Quartierszentren in die Stadtteile hineinstrahlen.“ Als Vorzeigeobjekte führt er die APD-Wohngemeinschaften „Leben in Sutum“ und „Leben in Schaffrath“ an, wo Gemeindegottesdienste in Begegnungsräumen der Wohngemeinschaften stattfinden.

Immobilien mit Quartierbezug

Weigel: „Wir bieten uns dem Heimatministerium gern als Partner und Ideengeber für den Umbau an.“ Die Umwidmung leerstehender Kirchen zu Pflegeimmobilien mit Quartiersbezug ist deshalb eines der aktuellen Themen, die die Ruhrgebietskonferenz Pflege bei ihrem Auftakt-Kongress „Wir können das!“ am Montag, 8. April, vorstellen wird. Die Veranstaltung findet ab 10 Uhr im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt. Das Impulsreferat hält Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO).

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