Kommunalpolitik

Politiker sollen der Rathaus-Sanierung in Buer zustimmen

Die Fassade des Rathauses Buer soll für 1,2 Millionen Euro saniert werden.

Die Fassade des Rathauses Buer soll für 1,2 Millionen Euro saniert werden.

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Gelsenkirchen-Buer.  Am nächsten Donnerstag tagt die Bezirksvertretung Nord. Mehr als 20 Themen stehen auf der Sitzungsliste der Gelsenkirchener Politiker.

Einen „Hochzeitswald“ wünscht sich die CDU für den Stadtnorden. Einen entsprechenden Antrag hat die CDU-Fraktion für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Nord eingebracht. Die öffentliche Sitzung findet am nächsten Donnerstag, 12. September, um 16 Uhr im Saal Cottbus des Burschen Rathauses statt.

In Hamm, so die Begründung der CDU, habe die Stadt einen solchen Wald bereits realisiert. Hochzeitspaare und Jubilare könnten bei der Stadt für 75 Euro einen Baum kaufen und im sogenannten Hochzeitswald einpflanzen lassen. Durch die Aktion seien bisher 1400 neue Bäume gepflanzt worden. Findet die CDU eine Mehrheit für ihren Vorschlag, dann soll die Verwaltung in den nächsten Monaten eine geeignete Fläche finden.

Parksituation auf der Taubenstraße

Ansonsten geht es im Bezirk noch einmal um den neuen Radstreifen auf der De-la-Chevallerie-Straße. Die Verwaltung soll den Politikern berichten, welche Erfahrungen sie gemacht hat. Außerdem ein Thema: Die Parksituation an der Taubenstraße in Bülse, die alte Platane am August-Schmidt-Platz sowie die weitere Begrünung der Burschen City.

1,2 Millionen Euro wird die Sanierung der Rathausfassade voraussichtlich kosten. Mindestens. Diesen Betrag hat die Verwaltung ermittelt und bittet um Zustimmung durch die Politik. Da die Fassadenverkleidung am Haupteingang des Neubaus absturzgefährdet ist, sieht die Verwaltung akuten Handlungsbedarf.

Neues Haus für die Denkmalliste

Handlungsbedarf sieht auch die Untere Denkmalbehörde der Stadt. Sie schlägt vor, die Hasseler Häuser am Meisterweg 1 und 1a auf die Denkmalliste zu setzen, da die Häuser für ehemalige Meister, Steiger und Betriebsführer der Zeche Westerholt „bedeutend“ für den Stadtteil seien.

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