Zu Gunsten des Emmaus-Hospizes

Opernsänger Hillebrandt gibt Benefizkonzert in Gelsenkirchen

Freut sich schon auf seinen Auftritt beim Benefizkonzert in Erle-Middelich: Heldenbariton Oskar Hillebrandt (76). Aufgewachsen in Gelsenkirchen-Resse, eroberte er die Opernbühnen der Welt.

Freut sich schon auf seinen Auftritt beim Benefizkonzert in Erle-Middelich: Heldenbariton Oskar Hillebrandt (76). Aufgewachsen in Gelsenkirchen-Resse, eroberte er die Opernbühnen der Welt.

Foto: Joachim Kleine-Büning / Funke Foto Services GmbH

Erle.  In Resse aufgewachsen, auf den Bühnen der Welt zu Hause ist Opernstar Oskar Hillebrandt. Nun gibt er ein Benefizkonzert in Gelsenkirchen-Erle.

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„Habe Dank!“ Unter diesem Titel feiert der aus Resse stammende Kammersänger Oskar Hillebrandt ein Gastspiel in seiner alten Heimat am Freitag, 2. August. In der Middelicher Matthäuskirche an der Cranger Straße 81 gibt der international renommierte Heldenbariton um 19 Uhr ein Benefiz-Konzert zu Gunsten des Emmaus-Hospizes St. Hedwig in Resse. Am Flügel begleitet ihn ein hochkarätiger Musiker: Christoph Schnackertz.

Auf die Zuhörer wartet ein buntes Potpourri bekannter Opernmelodien: Den Auftakt macht „Gar viel und schön“ aus Richard Wagners „Tannhäuser“, es folgen das Lied „Tom der Reimer“ von Carl Loewe, der auch drei weitere Stücke schrieb, die Hillebrandt und Schnackertz interpretieren: „Heinrich der Vogler“, „Odins Meeresritt“ sowie „Die Uhr“. Robert Schumanns Lied „Die beiden Grenadiere“ dürfte vielen im Publikum ebenso bekannt sein wie „Der Lindenbaum“ aus Franz Schuberts „Winterreise“. Von Friedrich August Reissiger präsentiert der Opernsänger „Der schlesische Zecher“, von Robert Stolz den Ohrwurm „Auf der Heide“ aus „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ und aus Richard Wagners „Tannhäuser“ das „Lied an den Abendstern“. Von Wagner stammt auch der „Fliedermonolog“ aus „Meistersinger von Nürnberg“, den das Duo zu Gehör bringt. Mit Albert Lortzings „Sonst spiel ich“ aus „Zar und Zimmermann“ sowie „Sie hat mich nie geliebt“ aus Guiseppe Verdis „Don Carlos“ verabschieden sich die Musiker.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter bitten aber um eine Spende zu Gunsten des Hospizes, das im Jahr mehr als 100.000 Euro an Betriebskosten durch Spenden decken muss.

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