Heimatkult

Oli Kruschinski spricht über seine Heimatstadt Gelsenkirchen

Mehr als 50 Gäste kamen, um den Thesen des Mythos-Fachmanns Olivier Kruschinski in der Buchhandlung Kottmann zu lauschen.

Mehr als 50 Gäste kamen, um den Thesen des Mythos-Fachmanns Olivier Kruschinski in der Buchhandlung Kottmann zu lauschen.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen-Buer.   Der „eingefleischte Ückendorfer“ kam über den Kanal und diskutierte in der Buchhandlung Kottmann mit den Gästen. Das Ergebnis: Spannend.

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Der „eingefleischte Ückendorfer“ Oli Kruschinski kam am Mittwochabend über den Kanal und bis in die Buchhandlung Kottmann. Ein für den Touristenführer und Mythostouren-Erfinder eher ungewohnter Ausflug.

Vor mehr als 50 Besuchern an der Nienhofstraße verbreitete Kruschinski seine Sicht auf seine Heimatstadt. Humorvoll, sensibel und immer überraschend. Er berichtete von Besuchern, „die die weiße Bluse daheim im Schrank lassen,weil sie glauben, dass es hier dreckig ist“, von Gästen, „die in die nächste Zechensiedlung wollen, um endlich mal ein paar Arbeitslose zu fotografieren. Wenn sie dich in der Nachbarschaft eine Schlampe nennen, wirst du das Image nicht mehr los“.

Diskussion im Anschluss an den Vortrag

Im Anschluss an den etwa einstündigen Vortrag diskutierten die Gäste. Mit einem überraschenden Ergebnis: Die „Eingeborenen“ schämten sich eher für ihre Stadt, trauten sich im Urlaub nicht zu gestehen, dass sie aus GE kommen, wohingegen die Zugezogenen stolz auf die Stadt sind, Positives sehen.

Apropos positiv: 250 Euro spendete Buchhändler Dirk Niewöhner im Anschluss an die Veranstaltung an das Kinderheim Erle.

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