Feuerwehr

Imagefilm für Feuerwehr in der Schauburg in Buer aufgeführt

Mitglieder des Stadtfeuerwehrverbandes sehen „ihren“ Imagefilm zum ersten Mal im Kino.

Mitglieder des Stadtfeuerwehrverbandes sehen „ihren“ Imagefilm zum ersten Mal im Kino.

Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen-Buer/Erle.   Werbung fürs brandheiße Ehrenamt: Feuerwehrleute schauen sich in der Schauburg den Imagefilm ihres Berufsverbandes an.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Es sind nur 67 Sekunden – aber die bieten große Momente. Etwa, wenn nachts durch eine Wand aus Rauch erst der Kopf eines weißen, edlen Pferdes erscheint und gleich darauf der eines Feuerwehrmannes, der das Tier aus der Gefahrenzone reitet. Oder wenn die Männer – und Frauen – sich heldenhaft einer Feuerwand entgegen stellen. Solch emotionale Momente bietet der Imagefilm der Freiwilligen Feuerwehr, der ab sofort im Vorfeld der Kinofilme in der „Schauburg“ und den „Apollo Kinos“ zu sehen ist.

„Das sind schon Szenen wie aus einem Blockbuster. Der Film ist richtig gut gemacht und hat eine Berechtigung, auf der großen Leinwand zu laufen“, sagt Ralf Kolecki von der „Schauburg“, der gleich Feuer und Flamme war, als die Wehrleute ihn um Hilfe baten. „Das ist auch das richtige Stichwort. Wir hatten hier ja auch die Premierenfeier der WDR-Serie. Da ist uns die Bedeutung der Feuerwehr noch einmal besonders verdeutlicht worden.“

Noch bis zum Jahresende zu sehen

In den nächsten Tagen wird der Imagefilm vor nahezu jedem Film laufen, dann wird er, mindestens bis Jahresende, immer mal wieder zu sehen sein. „Wir werden den gezielt so einsetzen, dass er junge Menschen erreicht.“ Die, so hofft Ralf Kolecki, könnten dann ein Interesse entwickeln für ein eigenes Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Mit ihm hoffen dies auch die örtlichen Wehrmänner. Gleichsam überraschen sie: „Der Film hat natürlich zum Ziel, Mitglieder zu gewinnen für die Freiwillige Feuerwehr. Wir in Gelsenkirchen sind aber auch schon ganz gut aufgestellt“, so Christian Bies. „Aber es ist weiter wichtig, Nachwuchs zu gewinnen.“ Ein Zuviel gäbe es da quasi nicht. Zweiter Gesichtspunkt ist, dass, den Erfahrungen nach, immer noch nicht alle wissen, dass es eine Freiwillige Feuerwehr gibt. Zumal in Gelsenkirchen auch wenig Unterschiede herrschen zwischen Berufsfeuerwehr und Ehrenamt. „Wir sind eine Truppe. Und fertig“, bringt es Daniel Hüwe, stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr, auf den Punkt.

Wer sich für eine Mitarbeit interessiert, findet weitere Informationen unter feuerwehr-gelsenkirchen.de und kann auch probeweise zu den Treffen kommen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben