Nahverkehr

Im Sommer beginnen am Rathaus die Gleisarbeiten

Die neue Treppenanlage nimmt Gestalt an. Sie ist Teil der zentralen Mittelinsel, an der Busse zukünftig an beiden Seiten halten.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Die neue Treppenanlage nimmt Gestalt an. Sie ist Teil der zentralen Mittelinsel, an der Busse zukünftig an beiden Seiten halten. Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen-Buer.  Zur Großbaustelle Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) Buer gehört auch die Erneuerung der Haltestelle für die Straßenbahnen der Linie 302 .

Tief im Osten sind Gestalt und Funktion des neuen Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) Buer bereits zu erkennen: Das schmale Ende der neuen Haltestelle ragt entlang der Goldbergstraße fast bis in Höhe des Taubenhauses in den Park hinein. Busfahrer und Fahrgäste einiger Linien können dort schon das An- und Abfahren an einer Mittelinsel miterleben, an der die Fahrzeuge von beiden Seiten halten. „Es läuft gut, wir liegen im Zeitplan“, sagt Chantal Ojstersek vom Referat Verkehr.

Die Bauarbeiten konzentrieren sich inzwischen auf den zur De-la-Chevallerie-Straße ausgerichteten Westteil der Großbaustelle. Chantal Ojstersek: „Dort sind die Pflasterarbeiten schon zur Hälfte vorangeschritten, so dass die gesamte Haltestelle bis September weitestgehend fertig gestellt sein wird.“

Neubau für das Kundenzentrum

Weitestgehend heißt in diesem Fall: Die Baustelle wird in einem Teilbereich noch Lücken aufweisen. Nämlich dort, wo bis zum Februar noch LTU-Café, Kiosk und SPD-Bürgerbüro zu finden waren. Nach dem Abriss kann jetzt in den nächsten Wochen mit dem Bau eines neuen Gebäudes mit Platz für das Kundenzentrum von Vestischer und Bogestra und einen Kiosk begonnen werden.

Auch die neue Treppenanlage, die die Verbindung schafft zwischen der höher liegenden Straßenbahnhaltestelle und den tiefer liegenden Bushaltestellen, nimmt schon Gestalt an. In den Sommerferien werden sich die Bauarbeiten dann auf den Gleisbau konzentrierten, denn der Neubau der Haltestelle für die Straßenbahnlinie 302 gehört mit zum Gesamtkonzept für den ZOB. „Die Schienen werden eingekürzt, eine Weiche muss verlegt werden“, beschreibt Chantal Ojstersek den Umfang dieser Arbeiten. Der Richtungswechsel der Straßenbahnen, der in der Mitte der Goldbergstraße erfolgt, wird zukünftig schon einige Meter früher stattfinden, so dass dafür nicht mehr ein Überqueren der neuen Urnenfeldstraße nötig sein wird. Die Maße sind aber so ausgelegt, dass auch weiterhin bei Schalke-Heimspielen die Straßenbahnen in Doppeltraktion verkehren und problemlos in Buer die Fahrtrichtung wechseln können.

Neue Unterstände für die Fahrgäste

Wenn ab Herbst die zentrale Bushaltestelle mit ihrer sägezahnförmigen Gestaltung in Betrieb genommen wird, müssen Fahrgäste zunächst noch mit Provisorien vorlieb nehmen: Die neuen Fahrgastunterstände werden erst zu einem späteren Zeitpunkt geliefert und aufgestellt.

Ab September wechseln dann die Arbeiten zur Goldberg- und zur Springestraße. Vor dem Rathaus muss die Fahrbahn erneuert werden, die Springestraße bekommt ebenfalls eine neue Fahrbahndecke, dazu Parkplätze in Längsaufstellung an der Nord- und in Senkrechtaufstellung an der Südseite.

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