Ehrenamt

Heinz Macziaßeks Rat ist immer noch gefragt

Heinz Macziaßek (2.v.l.) wurde mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet und erhielt Glückwünsche von Bezirksbürgermeister Wilfried Heidl (l.), Oberbürgermeister Frank Baranowski und Detlef Kallmeier (r.).

Heinz Macziaßek (2.v.l.) wurde mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet und erhielt Glückwünsche von Bezirksbürgermeister Wilfried Heidl (l.), Oberbürgermeister Frank Baranowski und Detlef Kallmeier (r.).

Foto: Rainer Raffalski

Gelsenkirchen-Erle.   Bezirksvertretung Ost zeichnet das Engagement des früheren Bezirksbürgermeisters Heinz Macziaßek mit der Verdienstmedaille aus.

Wer in Erle, im Berger Feld, in Resse oder in der Resser Mark unterwegs ist, wird früher oder später auf Heinz Macziaßek treffen. Zwar fällt nicht mehr das Rampenlicht des politischen Tagesgeschäfts auf ihn, aber auch aus einer der hinteren Reihen heraus kann man sich politisch, gesellschaftlich und ehrenamtlich engagieren.

Der 78-Jährige ist jetzt mit der Verdienstmedaille des Stadtbezirks Ost geehrt worden; eine Auszeichnung, die er in den vergangenen Jahren selbst oft an verdiente Mitbürgerinnen und Mitbürger verliehen hatte, als er selbst noch Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk Ost war.

Politisch engagiert als Bezirksbürgermeister

Beim Neujahrsempfang der gut 60 Vereine und Einrichtungen umfassenden „Gemeinschaft zur Förderung von Kultur, Sport und Brauchtum im Stadtbezirk Gelsenkirchen-Ost e.V.“ zeichnete Wilfried Heidl, sein Nachfolger im Amt des Bezirksbürgermeisters Ost, die zahlreichen Betätigungsfelder auf.

Heinz Macziaßek, 1939 in Wattenscheid geboren und seit den 1970er Jahren im Berger Feld zu Hause, engagiert sich für die Arbeiterwohlfahrt, im Ortsverein ebenso wie im Kreisvorstand, gehört dem Beirat für Senioren an und sorgt beim Sommerfest stets dafür, dass am Bierwagen der Gerstensaft frisch in die Gläser fließt. Erst Anfang der 1990er Jahre trat er der SPD bei, zwischen 1999 und 2014 war er Mitglied des Stadtbezirks Ost, davon zwei Amtsperioden als Bezirksbürgermeister.

Reisen, tanzen, Akkordeon spielen

Dass sein Rat immer noch gefragt und er in und um Erle herum nach wie vor aktiv ist, fasst er nicht als Belastung auf. „Das Ehrenamt hält gesund, es sorgt dafür, dass man keine Medikamente benötigt, es beugt der Depression vor. Kurzum: Es fördert die Lebensqualität“, sagte er in seiner Dankesrede.

Die Gefahr, dass Langeweile sein Leben im Ruhestand bedrohen könnte, ist also nicht gegeben. Denn neben Politik und Ehrenamt gibt es für ihn noch weitere Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung. Heinz Macziaßek reist und tanzt gerne, fährt Fahrrad und spielt auch Akkordeon.

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