Verkehr

Gutachten soll Qualität der Parkplätze untersuchen

Hat Buer genügend Parkplätze? Das soll ein Gutachten beantworten, das die Verwaltung in Auftrag gegeben hat und dessen Ergebnisse spätenstens Anfang 2018 vorliegen.

Foto: Thomas Schmidtke

Hat Buer genügend Parkplätze? Das soll ein Gutachten beantworten, das die Verwaltung in Auftrag gegeben hat und dessen Ergebnisse spätenstens Anfang 2018 vorliegen. Foto: Thomas Schmidtke

Gelsenkirchen-Buer.   Bezirksverordnete Anne Schürmann (FDP) macht sich Sorgen um die Attraktivität der Innenstadt. Verwaltung beauftragt Gutachter.

Gibt es in Buer einen Bedarf an weiteren Parkplätzen? Wie steht es um die Qualität der Parkhäuser? Diese Fragen soll ein Gutachten beantworten, das das Referat Verkehr im Rahmen des integrierten Entwicklungskonzeptes in Auftrag gegeben hat. Mit Ergebnissen ist Anfang 2018 zu rechnen.

Anne Schürmann (FDP) hatte die Problematik Parkraum in Buer einmal mehr auf die Tagesordnung der letzten Bezirksvertreung-Nord setzen lassen. „Ich mache mir Sorgen um die Attraktivität der Innenstadt, nachdem Parkplätze an der Kulturmeile und im Umfeld des Busbahnhofs bereits weggefallen und demnächst auch am alten Amtsgericht entfallen werden“, begründete sie ihren Antrag. Außerdem möchte sie untersucht haben, ob die Parkplätze in den Parkhäusern breit genug für die neuen Pkw sind.

Parkhaus hinter dem Museum

„Rein quantitativ“, erläuterte Chantal Ojstersek vom Referat Verkehr, „fehlen keine Parkräume“. Das habe eine Untersuchung im Jahr 2016 ergeben. Andreas Est (CDU) merkte an, dass er Leute kenne, die grundsätzlich nicht in die Parkhäuser fahren. „Auch wenn die oberen Etagen vielleicht leer stehen, muss man doch mal hinterfragen, warum das so ist“, regte er an. Klaus-Peter Sorge (SPD) bat darum, das gesamte Zentrum Buers bei der Untersuchung zu betrachten.

Mit Ausblick auf die Untersuchung wies Anne Schürmann auch auf das seit Jahren in der Planung befindliche Parkhaus hinter dem Museum hin. Dort sollen, so erfuhr die WAZ, auf drei Ebenen 75 Parkplätze entstehen. Einziges Problem: Dem Leibniz-Gymnasium müsste man nach jetziger Planung 5 Meter vom Schulhof abknapsen. „Wie weit sind eigentlich die Planungen für das Parkhaus hinter dem Museum?“, wollte Anne Schürmann wissen. Bekam aber in der Sitzung von der Verwaltung keine Antwort. „Wir warten jetzt auf das Gutachten“, erklärte Jürgen Köpsell (SPD) und Clemens Wittebur (SPD) bat die Verwaltung abschließend, „keine Fakten zu schaffen, bevor wir das hier diskutiert haben.

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