Spiel ohne Grenzen

Gesamtschule Erle: Spielend Grenzen überwinden

Das Team „Die krassen Einhörner“ mit Gesamtschülern und Menschen, die Hilfe der Kontaktstelle Nienhof in Anspruch nehmen.

Das Team „Die krassen Einhörner“ mit Gesamtschülern und Menschen, die Hilfe der Kontaktstelle Nienhof in Anspruch nehmen.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen-Erle.   Kooperationspartner aus dem Gelsenkirchener Stadtteil setzen sich für mehr Inklusion vor Ort ein. Auch die Bezirksvertretung macht mit.

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Spielend Grenzen überwinden, darum geht es. Zwischen Jung und Alt, zwischen Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf und ohne. Zum zweiten Mal findet in der Gesamtschule Erle das „Spiel ohne Grenzen“ statt, das seit Jahren auch in Horst erfolgreich praktiziert wird.

Die Erler Initiatoren nahmen das Konzept auf, die Premiere 2017 war ein Erfolg. In diesem Jahr begrüßt Gesamtschulleiter Andreas Lisson auch Mitglieder der Bezirksvertretung Ost. Bezirksbürgermeister Wilfried Heidl, der Schirmherr, hat sein blaues Shirt übergezogen. Das kennzeichnet ihn als Mitglied des BV-Teams. „Ich war letztes Jahr als Besucher hier und habe gesagt, da muss auch die Bezirksvertretung mitmachen. Ich habe die anderen überzeugen können.“

„Kegeln, das bekommen wir schon auf die Reihe“

Mitmachen stehe im Vordergrund und das gemeinschaftliche Erlebnis sei der eigentliche Gewinn. In welcher Disziplin meint er, punkten zu können? „Kegeln, das bekommen wir schon auf die Reihe. Vielleicht auch das eine oder andere Geschicklichkeitsspiel.“ Eine Mannschaft besteht aus zwei Teams – einem mit besonderen Unterstützungsbedarf, einem ohne. Nur wenn sie zusammenarbeiten, können sie gewinnen.

Dieser Gedanke hat auch Renate Badorrek, ebenfalls Mitglied der BV, überzeugt. „Für uns ist es toll, nicht nur Politik zu machen, sondern auch an den Menschen dran zu sein.“ Besonders für jene, die sonst nicht immer und überall mittendrin sind, ist der Tag etwas Besonderes. Eine von ihnen ist Helga. Sie startet im Team der Kontaktstelle Nienhof, einer Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen. „Ich bin dabei, weil mir das Spaß macht, ich möchte neuen Leuten begegnen und vielleicht Freunde finden.“

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