Info und Beratung

Gelsenkirchen: Ökumenischer Info-Nachmittag zum Thema Demenz

Memory spielen mit Bildern früherer Alltagsgegenstände, alte Schlager singen: Mitarbeiter des „Cafés Vergiss mein nicht“ gaben viele Tipps beim Info- und Beratungs-Nachmittag zum Thema Demenz.

Memory spielen mit Bildern früherer Alltagsgegenstände, alte Schlager singen: Mitarbeiter des „Cafés Vergiss mein nicht“ gaben viele Tipps beim Info- und Beratungs-Nachmittag zum Thema Demenz.

Foto: RAUTENBERG

Gelsenkirchen-Buer.   Drei Gemeinden, ein Thema: In Buer fand jetzt die erste ökumenische Info- und Beratungs-Veranstaltung zum Thema Demenz statt.

Irgendwie da, aber doch weit weg: So erleben viele ihre demenzkranken Angehörigen. Wie sie ihnen im allmählichen Verlust ihrer Persönlichkeit trotzdem beistehen können, welche Hilfe sie im Alltag in Anspruch nehmen können, darüber informierte am Freitagabend eine erste ökumenische Info-, Beratungs- und Austausch-Veranstaltung von drei Gemeinden im Gemeindehaus an der Apostelkirche in Buer.

Solo-Schauspiel „Du bist meine Mutter“

Um besser miteinander ins Gespräch zu kommen, hatten die Initiatoren der Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Buer, der Pfarrei St. Urbanus sowie der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Buer die Aufführung des Solo-Schauspiels „Du bist meine Mutter“ von Joop Admiraals an den Anfang gestellt. Markus Kiefer mimte in wechselnden Rollen mal die an Demenz erkrankte Mutter, die sich in Erinnerungen verliert, mal deren Sohn – und das äußerst gelungen, wie Erika Bsdurrek (80) meinte. „Ich habe in ganz vielen Szenen meinen Mann wiedererkannt. Mir sind ab und an tatsächlich die Tränen gekommen.“

Zahlreiche Kooperationspartner vor Ort

Während sie sich mit ihrer Schwiegertochter extra wegen des Stücks auf den Weg gemacht hatte, nutzten zahlreiche andere der rund 90 Besucher die Gelegenheit, sich bei den Kooperationspartnern der Veranstalter aus erster Hand zu informieren. Vor Ort waren Caritas, Diakonie, Evangelisches Seniorenstift, Alzheimer-Gesellschaft, die kommunale Beratungsstelle Pfad sowie die DAK.

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