Stadtteilbüro-Ausscheid

Gelsenkirchen/Herten: Vorgärten punkten bei Wettbewerb

Dorothe (2.v.l.) und Margret Neumann freuten sich riesig über den ersten Preis im Vorgartenwettbewerb des Stadtteilbüros Hassel/Westerholt/Bertlich. Bezirksbürgermeister Thomas Klasmann (l.) und Bezirksausschussvorsitzender Jürgen Grunwald übergaben die Urkunde und den Geldpreis.

Dorothe (2.v.l.) und Margret Neumann freuten sich riesig über den ersten Preis im Vorgartenwettbewerb des Stadtteilbüros Hassel/Westerholt/Bertlich. Bezirksbürgermeister Thomas Klasmann (l.) und Bezirksausschussvorsitzender Jürgen Grunwald übergaben die Urkunde und den Geldpreis.

Foto: Martin Schmüdderich/Stadtteilbüro

Hassel/Westerholt.  Margret und Dorothe Neumann gewinnen ersten Preis im Vorgartenwettbewerb des interkommunalen Stadtteilbüros. Kreative Gestaltung überzeugt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Hier historisches Fachwerk an der Martinistraße, dort eine grüne Oase mit Kletter- und Rankpflanzen, heimischen Stauden, Gehölzen, Holzstammstücken und einer gemütlichen Sitzecke: Mit diesem vielgestaltigen, artenreichen Mix haben Margret und ihre Tochter Dorothe Neumann aus Westerholt den mit 500 Euro dotierten ersten Platz beim Vorgartenwettbewerb Hassel/Westerholt/Bertlich abgeräumt, den das interkommunale Stadtteilbüro zum dritten Mal ausgelobt hatte.

Das Motto „Mach was draus(sen)“ hatte nicht nur die Zwei beflügelt: 16 weitere Gärtner aus dem Projektgebiet hatten an der Ausscheidung teilgenommen, bei der Ökologie, Klimaschutz und Kreativität bewertet wurden. Ausgezeichnet wurden die Gärten, die am meisten zur Erhalt der Insekten- und Pflanzenwelt beitragen, dabei außerdem besonders schön gestaltet sind und auch einen positiven Einfluss auf das Mikroklima haben.

Sonderpreise für ökologische Gestaltung und Nutzung von Regenwasser

Den zweiten Platz holten sich Anna-Maria Röhling-Sander und ihr Mann Peter Sander mit ihrem Vorgarten an der Wallstraße in Herten. Die Jury aus externen Expertinnen, Mitarbeitern der Städte Gelsenkirchen und Herten sowie den Siegern von 2018 beeindruckte besonders die Art und Weise, wie die Familie die kleine Fläche in Ergänzung des gelungen renovierten Wohngebäudes gestaltet hat: mit einer artenreichen Blumenwiese, einer Ligusterhecke, einem Beet und einem Kugelahorn und Stauden.

Der Sonderpreis „Ökologische Gestaltung“ ging an Melanie und Stephan Schlegelmilch, Oberfeldinger Straße 28, in Hassel. Die Fläche mit heimischen Strauch- und Baumarten biete auch durch unterschiedliche Materialien einen vielgestaltigen Lebensraum für Vogelarten und Insekten. Zudem werden Grünabfälle gesammelt und das Niederschlagswasser über Behälter gesammelt. Den Sonderpreis „Nutzung von Regenwasser“ erarbeiteten sich Elisabeth Schachta-Wegener und Meinolf Wegener, Uhlenbrockstraße 20a, in Hassel.

Sachpreise erhielten darüber hinaus Irmgard Böhm, Flachsstraße 67 (Hassel), Doris Heß-Neukirchen, Dillbrinkstraße 20 (Hassel), Brigitte Rupprecht, Meisterweg 16a (Hassel), Iris Schneeweiß, Kettelerstraße 64 (Bertlich), Kathrin Schmüdderich (Westerholt) und Ingo Wrobinger (Westerholt). Sie konnten sich ebenso wie die Erstplatzierten über Urkunden freuen, die Bezirksbürgermeister Thomas Klasmann und Jürgen Grunwald, Vorsitzender des Bezirksausschusses Westerholt/Bertlich, überreichten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben