Qualität am Bau

Gelsenkirchen bleibt feste Institution für „Baukultur NRW“

Beim Neujahrsempfang der Architektenkammer NRW im Haus der Architekten in  Düsseldorf ging es vor wenigen Wochen auch um die Fusion und die Neuaufstellung für die „Baukultur NRW“ in Gelsenkirchen. Mit dabei:  Peter Köddermann (v.l., Geschäftsführung Programm), Svenja Haferkamp (Vorstand), Ilka Dietrich-Kintzel (Kaufmännische Geschäftsführung), Ministerin Ina Scharrenbach und der Vorstandsvorsitzende Martin Linne.

Beim Neujahrsempfang der Architektenkammer NRW im Haus der Architekten in Düsseldorf ging es vor wenigen Wochen auch um die Fusion und die Neuaufstellung für die „Baukultur NRW“ in Gelsenkirchen. Mit dabei: Peter Köddermann (v.l., Geschäftsführung Programm), Svenja Haferkamp (Vorstand), Ilka Dietrich-Kintzel (Kaufmännische Geschäftsführung), Ministerin Ina Scharrenbach und der Vorstandsvorsitzende Martin Linne.

Foto: Ingo Lammert

Gelsenkirchen-Ückendorf.  Die Stadtbaukultur und das M:AI sind nun in Gelsenkirchen vereint unter dem Dach von „Baukultur NRW“. 2020 werden drei Ausstellungen realisiert.

„Bauen ist Kultur. Denn bauen ist mehr als Steine aufeinanderzusetzen. Gebäude sind Teil unserer Heimat und prägen unsere Umwelt“ – so wird Landesministerin Ina Scharrenbach, zuständig für Kommunales, Bau und Gleichstellung im Land, auf der Internetseite Baukultur NRW zitiert. Um dies stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und die Baukultur im Land zu fördern, hat ihr Ministerium die seit 2001 (zusammen) arbeitenden Institutionen „Stadtbaukultur“ und das M:AI (Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW) zusammengeschlossen. Sitz des Vereins Baukultur ist Gelsenkirchen.

In Gelsenkirchen liegt der Fokus auf allen Facetten der Architektur

An der Leithestraße 33 liegt der Fokus nach der Fusion weiter auf allen „Facetten von Architektur, Stadt- und Landschaftsentwicklung, Ingenieurkunst sowie Bau- und Planungsprozessen.“ Darüber hinaus beschäftigt sich Baukultur Nordrhein-Westfalen auch sehr konkret mit Themen wie „Kunst und Bauen“ oder dem „Wohnen in Nordrhein-Westfalen“. Damit, so Scharrenbach, „geben wir der Baukultur in Nordrhein-Westfalen mehr Raum für Neues und eine bessere Sichtbarkeit bei aktuellen und zukünftigen Projekten“.

2020 geht es um baukulturelle Qualitäten heute

„Baukultur Nordrhein-Westfalen präsentiert im Jahr 2020 seine Formate unter dem Thema: ‚Was sind heute baukulturelle Qualitäten?‘ Wir werden die Bedeutung von Baukultur für unsere gebaute Umwelt – insbesondere Architektur und Stadtentwicklung – betrachten und so deren gesellschaftliche Relevanz verdeutlichen“, sagt Peter Köddermann, in Gelsenkirchen verantwortlich für das Baukultur-Programm.

Ausstellungen, Publikationen, Aktionen

Das Museum der Baukultur, gegründet als Projekt der Landesinitiative „Stadtbaukultur NRW“, organisiert von Ückendorf aus Ausstellungen, Publikationen, temporäre Aktionen und künstlerische Projekte in Bauwerken im Land, die in der Regel einen inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Thema haben. Mit Baukultur NRW und Partnern werden 2020 drei Ausstellungen realisiert, so Köddermann. Eine widmet sich dem stilbildenden Architekten Harald Deilmann, die Ausstellung „Frau Architekt“ im Haus der Architekten in Düsseldorf bietet die Gelegenheit, die Rolle von Architektinnen und deren Leistungen in Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren. „Und wir freuen uns darüber hinaus, den ‚Mies van der Rohe Award – Preis der europäischen Union für zeitgenössische Architektur‘ in NRW als einzigem Spielort in Deutschland zu zeigen. Die für den Preis ausgewählten Projekte und Objekte veranschaulichen in besonderer Weise die aktuellen Herausforderungen und Gestaltungsansätze in der europäischen Architektur.“

Außerdem ist eine neue Website in Arbeit. Bis diese mit allen Angeboten und Services zugänglich ist, finden Interessierte auf baukultur.nrw Informationen.

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