Nahverkehr

Große Dächer schützen bald Fahrgäste in Gelsenkirchen-Buer

Die roten Wartehäuschen sind nur ein Provisorium. Neue Unterstellmöglichkeiten sollen in der zweiten Jahreshälfte aufgestellt werden.

Die roten Wartehäuschen sind nur ein Provisorium. Neue Unterstellmöglichkeiten sollen in der zweiten Jahreshälfte aufgestellt werden.

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Buer.  Der Busbahnhof in Gelsenkirchen-Buer bekommt neue und größere Fahrgastunterstände. Sie sollen in der zweiten Jahreshälfte aufgestellt werden.

Die Klagen über die immer noch nicht vollzogene Fertigstellung des neuen Busbahnhofes in Buer sind lang.

Zumindest in einem Punkt deutet sich eine Verbesserung für Fahrgäste an, die regelmäßig diese zentrale Haltestelle zum Umsteigen benutzen. Die nur als Provisorium vorgesehenen roten Wartehäuschen sollen im Laufe der zweiten Jahreshälfte durch neue, großzügigere Unterstellmöglichkeiten ersetzt werden.

Anfrage im Verkehrsausschuss

Das geht aus einer Antwort hervor, mit der die Verwaltung auf eine entsprechende Anfrage von Mirko Kranefeld reagiert hat, der die Grünen als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Verkehr, Bauen und Liegenschaften vertritt. Kranefeld hatte vor allem die Situation an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 302 bemängelt.

Gab es zuvor eine große Überdachung, so müssen Bahnnutzer jetzt immer noch bei Regen eng zusammenrücken, wenn sie denn Platz finden in dem kleinen Wartehäuschen, das sich auf dem Mittelbahnsteig befindet. Der Bahnsteig werde stark frequentiert, bei Schalke-Spielen und durch die Verdichtung auf einen zur Zeit noch gültigen Fünf-Minuten-Takt.

Unterstände für 13 Bushaltestellen

Nach den Plänen der Verwaltung werden die 13 Haltestellen für die Linienbusse mit neuen Fahrgastunterständen ausgestattet, zwei weitere sind für die Straßenbahnhaltestelle vorgesehen. Zwölf Bushaltestellen werden mit baugleichen Wartehäuschen versehen, die über eine Dachfläche von drei mal neun Metern verfügen. Haltestelle Nr. 13, auf der Südseite der Mittelinsel vor dem Servicegebäude, bekommt eine langgestreckte Variante mit einer Dachfläche von drei mal zwölf Metern.

Besonders groß fallen die beiden Dächer für Straßenbahnhaltestellen aus: Sie sind drei mal 30 Meter groß. Die Fahrgastunterstände für die Busse und der Wartebereich für den Einstieg in die Straßenbahn erhalten einen Wind- und Regenschutz. Alle Positionen werden zudem mit Sitzgelegenheiten, Informationsvitrinen, Müllbehältern und Anzeigen ausgestattet, auf denen man die Abfahrtzeiten in Echtzeit ablesen kann.

Hinweis auf Westfälische Hochschule

Zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember wird auf der Devesestraße die Haltestelle Neidenburger Straße des Buslinie 396 mit dem Zusatz „WH“ versehen. So soll auch an dieser Stelle auf die nahe gelegene Westfälische Hochschule hingewiesen werden. In den Bussen wird diese Haltestelle dann in Zukunft mit „Neidenburger Straße/Westfälische Hochschule“ angesagt.

Die Kosten für die Umbenennung der Haltestellen und die Ergänzung der Fahrpläne beziffert die Bogestra mit 7100 Euro.

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