Ferienspß

Drei Tage campen auf dem Kirchengelände

Eine Wasserschlacht sorgt für Abkühlung: Beim Kinderzeltlager des CVJM Scholven an der Adventskirche in Scholven ging es feucht-fröhlich zu.

Eine Wasserschlacht sorgt für Abkühlung: Beim Kinderzeltlager des CVJM Scholven an der Adventskirche in Scholven ging es feucht-fröhlich zu.

Foto: Funke Foto Services

Wieder nahmen 35 Kinder an der Übernachtungsaktion des CVJM in Scholven teil - und konnten seit Jahren erstmals wieder eine Wasserschlacht machen

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Was gibt es für Kinder Schöneres, als einen warmen Ferientag mit einer Wasserschlacht zu beenden? Das dachten sich auch die zahlreichen Helfer beim Ferienlager des CVJM in Scholven. Zumal erstmals seit vielen Jahren das Wetter bei der traditionellen Übernachtungsaktion mitspielte.

Abenteuer auf dem Nil

„Endlich mal scheint die Sonne“, freute sich auch Michaela Kiepert vom CVJM. „Vor acht oder neun Jahren konnten wir mal eine Wasserschlacht mit Schaumparty machen“, so die Helferin lachend. Und das, obwohl sie und die anderen Erwachsenen als erste hatten dran glauben müssen, von den 35 Kindern gejagt und gestellt zu werden.

Auch wenn viele Spiele, Bastelaktionen und eine Nachtwanderung auf dem Programm standen, drehte sich stets vieles um die biblischen Geschichten. „Unser Thema waren Abenteuer um den Nil“, so Kiepert. „Wir haben dafür die Geschichte von Josef als Theaterstück aufgeführt und es mit den Kindern in die Neuzeit übertragen. Zum Beispiel, dass man lernen muss, nein zu sagen. Das ist für Kinder schwierig, denn mit der Masse zu schwimmen ist einfacher.“ Das Besondere: An der Ferienaktion nehmen regelmäßig Kinder teil, die nicht zur Gemeinde gehören. „Einige haben mit der Kirche gar nichts zu tun. Manche sind bei unserem Abschlussgottesdienst sogar zum ersten Mal in einer Kirche.“ Aber das Angebot des CVJM ist eben das einzige seiner Art im Stadtteil Scholven.

Zukunft ist ungewiss

Die Zukunft dieser Ferienaktion übrigens ist weiter ungeklärt. Wenn der Kindergarten neu gebaut wird, könnte demnächst kein Platz mehr sein auf dem Kirchengelände. „Wir hoffen einfach jedes Jahr, dass wir das Wochenende noch einmal anbieten können“, so Kiepert.

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