Bauarbeiten

Der Vincketunnel wird noch einmal komplett gesperrt

Der Vincketunnel muss erneut gesperrt werden (hier ein Archivbild).

Der Vincketunnel muss erneut gesperrt werden (hier ein Archivbild).

Foto: Martin Möller / Funke Foto Services

Gelsenkirchen-Buer.  Am Vincketunnel in Gelsenkirchen werde fleißig gearbeitet, sagt die Stadt. Nur könne man die täglichen Arbeiten im Technikbereich nicht sehen.

Der Vincketunnel in Buer ist weiterhin als Baustelle mit Tempo 20 eingerichtet. Seit Monaten. Rot-weiße Baken überall. Ein Vorwärtskommen ist nicht zu erkennen. Aber: „Am Vincketunnel wird weiterhin fleißig gearbeitet“, erklärt die Stadt auf Anfrage der WAZ. „Tatsächlich wird im Tunnel und hier vor allem im Technikbereich täglich gearbeitet“, betont Pressesprecher Martin Schulmann. Der Technikbereich mit seinen Anlagen zur Leittechnik sei allerdings für den Autofahrer nicht einsehbar. Eine letzte Vollsperrung sei von Dienstag, 20. August, 17.30 Uhr bis Mittwoch, 21. August, 9 Uhr, noch einmal notwendig.

Denn am Montag, 19. August, würde der Verkehr auf die linke Fahrbahnseite geleitet, um die fehlenden Arbeiten auf der rechten Seite an den Tunnelwänden und der Decke durchzuführen. Die Sperrung sei notwendig, um die „aktive Leiteinrichtung in der Mittelnaht der Fahrbahn einzulassen“. Gleichzeitig fänden in den Morgenstunden Arbeiten an der Trafoanlage statt, die es erforderten, die Deckenbeleuchtung für begrenzte Zeit außer Betrieb zu nehmen.

Ein Gerüst muss im Tunnel errichtet werden

Schulmann: „Eine Umleitung wird zunächst geradeaus über die Kurt-Schumacher-Straße, dann rechts über die Cranger Straße und weiter über die Vom-Stein-Straße zur Vinckestraße ausgeschildert.“ Von Freitag, 23. August bis Montag, 26. August, wird die linke Fahrspur auf der Kurt-Schumacher-Straße in Höhe der Tunneleinfahrt jeweils in der Zeit von 20 Uhr bis 5 Uhr gesperrt. Der Grund: Es wird ein Gerüst für die Montage des Geländers eingerichtet.

„Nach derzeitigem Stand werden die Arbeiten Anfang Oktober komplett abgeschlossen sein“, vermutet die Stadt. Mit der Fertigstellung soll der Tunnel dann mit aktiver Leitbeleuchtung ausgestattet sein, und den heutigen Anforderungen der Sicherheitstechnik entsprechen. Zu den Kosten für die gesamte Sanierung des Tunnels, die mehr als ein Jahr länger als geplant gedauert hat, wollte sich die Stadt nicht äußern. Die Maßnahme sei noch nicht insgesamt abgerechnet worden. Deshalb könne man zu dem Thema auch noch keine Stellung abgeben.

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