Stadterneuerung

Der Gebietsbeirat wird im November neu gewählt

Engagieren sich im Gebietsbeirat und hoffen auf ihre Wiederwahl: Egon Kopatz (stellvertretender Vorsitzender), Anne Schindler (Gebietsbeirat) und Bodo Ladwig (Vorsitzender, v.l.).

Engagieren sich im Gebietsbeirat und hoffen auf ihre Wiederwahl: Egon Kopatz (stellvertretender Vorsitzender), Anne Schindler (Gebietsbeirat) und Bodo Ladwig (Vorsitzender, v.l.).

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen-Hassel.   14 Botschafter für die Stadterneuerung werden im Herbst in Hassel, Westerholt und Bertlich gesucht. Kandidaten können sich jetzt melden.

Zwei Jahre haben sie sich in ihrem Stadtteil engagiert. Ehrenamtlich und mit viel Freude. Denn auch wenn im Herbst die Wahl der bürgerschaftlichen Mitglieder des Gebietsbeirats Hassel.Westerholt. Bertlich zum inzwischen zweiten Mal ansteht, sagen der Vorsitzende Bodo Ladwig, sein Stellvertreter Egon Kopatz und Anne Schindler unisono: „Wir möchten weitermachen, wenn wir denn von den Bürgern und Bürgerinnen gewählt werden“.

Die Mitglieder des Gebietsbeirates verstehen sich als Multiplikatoren und Botschafter der Stadterneuerung im Stadtnorden. „Ich habe durch die Arbeit einen sehr intensiven Kontakt zu meinen Nachbarn im Stadtteil bekommen“, sagt Bodo Ladwig. Und freut sich über die Verbesserungen in Bertlich. Der Dorfanger wurde neu gestaltet und der Spielplatz am Steinacker verbessert. „Ich habe das Gefühl, dass ich mithelfen konnte, die Aktivitäten im und die Attraktivität des Quartiers zu steigern. Die Mitglieder des Beirates halten den Kontakt zu den Bewohnern, geben ihre Wünsche und Anregungen weiter.

50000 Euro werden jährlich verteilt

Der Fahrplan bis zur Wahl

„Über den Quartiersfonds, der jährlich 50 000 Euro an Vereine, Verbände und bürgerschaftliche Initiativen verteilen darf, haben wir zum Beispiel mobile Spielgeräte angeschafft“, berichtet Egon Kopatz. Die Spielgeräte, zu denen auch eine Hüpfburg gehört, können zu Stadtteil- und Vereinsfesten kostenlos ausgeliehen werden. Gleiches gilt für Zelte, Bänke und Stühle, die von allen Organisationen in den drei Quartieren genutzt werden können.

Der Gebietsbeirat tagt rund viermal im Jahr. Die Sitzungen finden abwechselnd in allen drei Stadtteilen statt und befassen sich mit dem Stadterneuerungsprogramm oder aktuellen Themen, die die Bürger und Bürgerinnen an die Vertreter herangetragen haben.

26 Mitglieder im Gebietsbeirat

Im Herbst stehen 14 Plätze im Beirat zur Wahl. Kandidieren kann jeder, der in Hassel, Westerholt oder Bertlich wohnt oder sich dort in einem Verein oder ähnlichem engagiert. Die Bewerber müssen mindestens 16 Jahre alt sein.

Der Gebietsbeirat wurde zum Start des interkommunalen Stadterneuerungsprogramms 2014 eingerichtet, die 26 Mitglieder stammen je zur Hälfte aus Herten und Gelsenkirchen. Neben 14 Bürgern und Bürgerinnen werden zwölf Mitglieder von den politischen Parteien benannt.

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