Stadterneuerung

CDU: Quartiersarbeit Scholven war Idee der Caritas

Leerstände rund um den Marktplatz Im Brömm und an der Feldhauser Straße sind ein großes Problem im Gelsenkirchener Stadtteil Scholven.

Leerstände rund um den Marktplatz Im Brömm und an der Feldhauser Straße sind ein großes Problem im Gelsenkirchener Stadtteil Scholven.

Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen-Scholven.  Die CDU widerspricht der Behauptung, die Quartiersarbeit in Scholven gehe auf eine SPD-Initiative zurück. Urheber sei vielmehr der Caritasverband.

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Die CDU Bülse/Scholven widerspricht vehement der Behauptung der SPD, die Quartiersarbeit sei auf ihre Initiative zurückzuführen. „Das stimmt nicht!“, betont die CDU-Stadtverordnete Monika Kutzborski, der die SPD „Halbwissen und Unwahrheiten“ in Bezug auf die Darstellung der Probleme in Scholven vorgeworfen hatte. Die SPD ignoriere vielmehr die Wirklichkeit und schiebe die Verantwortung dafür weg.

„Scholven sollte bereits 2008/2009 als Stadterneuerungsgebiet gefördert werden. Nur getan hat sich seitdem nichts“, so die Ratsfrau. Der Schritt zum sozialraumorientierten Quartiersprojekt 2014 sei keineswegs von der Kommune ausgegangen, sondern vom Caritasverband und der Kirchengemeinde vor Ort. „Die Caritas im Ruhrbistum finanziert das Projekt aus Mitteln ihres Innovationsfonds. Die CDU im Stadtteil begleitet das Caritas-Projekt von Beginn an sehr eng und intensiv.“

„CDU unterstützt die Fortführung des Projekts“

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Dieter Kutzborski (CDU) habe etwa aktiv an der Gründung des Fördervereins „Original Scholven“ mitgewirkt und den Vorsitz übernommen. Mit der Gründung des Fördervereins sollte das zum 31.12.2018 auslaufende Quartiersprojekt weiter gestützt werden. „Zurzeit wird das Projekt bis zum 31.12.2019 nur noch mit einer halben Stelle fortgeführt.“ Die Haushaltsanträge der CDU in den vergangenen zwei Jahren zur Verstetigung des bestehenden Quartiersprojektes seien alle durch die SPD-Mehrheitsfraktion abgelehnt worden.

„Die CDU unterstützt auf jeden Fall die Fortführung durch die Caritas, da der Träger sich über verschiedene Projekte im Stadtteil - wie z.B. die Arbeit an der Schule im Brömm, die Erziehungsberatung, die Jugendarbeit und die Unterstützung Alleinerziehender - optimal auf die Menschen und Strukturen in Scholven/Bülse eingestellt hat“, sieht Monika Kutzborski die CDU als verlässlichen Partner des Caritas-Quartiersprojekts in Scholven/Bülse.

Ein Blick in die Historie der NRW-Landesregierungen und der Stadtspitze in Gelsenkirchen mache schnell deutlich, wer die Gestaltungsmacht bislang in den Händen gehalten und daraus viel zu wenig gemacht habe. „Die CDU/FDP-Regierung in Düsseldorf agiert erst seit Juni 2017 und kann in dieser Zeit eine über Jahrzehnte vernachlässigte Wirtschafts- und Strukturpolitik im Quartier nicht im Eiltempo reparieren.“

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