Musik

Buersche Band wieder auf der Bühne

Die Männer von „Mirror“ feiern 25-Jähriges.

Die Männer von „Mirror“ feiern 25-Jähriges.

Gelsenkirchen-Buer.  Fünfundzwanzig Jahre ist es her, da fand sich in Buer die Band „Mirror“ zusammen. Schnell aber trennten sich die Musiker wieder. Und so ist das Konzert am Ende dieser Woche im „Fuck“ zum Jubiläum der Gruppe eher mit Humor zu nehmen. Obwohl die Bandmitglieder mittlerweile nicht nur wieder gemeinsam musizieren, sondern auch Ehrgeiz entwickelt haben.

Achtungserfolge konnten die „Mirror“-Männer mit ihrer progressiven Rockmusik schon vor einem Vierteljahrhundert erzielen, so schafften es die Musiker bis ins „Ruhr-Rock Finale“ in der Zeche Bochum, veröffentlichten eine CD und standen auch außerhalb des Reviers auf der Bühne, bis man sich 1991 trennte. 2009 fanden drei der ursprünglichen Bandmitglieder um Sänger Uwe Kitza wieder zusammen, zwei weitere Musiker kamen dazu. „Seit anderthalb Jahren bereiten wir unser neues Programm vor“, so der Sänger. Und das besteht ausschließlich aus eigenen Kompositionen. „Wir haben dann gesagt, jetzt machen wir einfach mal ein Konzert in Buer. Und das Fuck ist natürlich kultig. Da waren wir vor dreißig Jahren schon drin. Gespielt haben wir da aber noch nie.“

Es ist nur der Auftakt für eine Reihe weiterer Konzerte in der Region. Und auch darüber hinaus haben die fünf Musiker eine Menge vor. „Wir sind aus dem Alter raus, in dem man die große Karriere als Rockstar macht“, lacht Kitza.

Krieg, Armut, Ungerechtigkeit

Und dann verrät er, dass die Band derzeit an einer CD-Veröffentlichung arbeitet: „Das wird ein Konzeptalbum.“ Mehrere Stücke erzählen eine Geschichte.

„Da geht es um Krieg, Armut, Ungleichheit. Aber auch persönliche Sachen werden thematisiert, wie etwa, eine positive Einstellung zum Leben zu entwickeln.“

Das Konzert von „Mirror“ findet am Samstag, 6. Oktober, um 21 Uhr im „Fuck“ statt. Der Eintritt kostet fünf Euro.

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