Kultur in Buer

Buer bietet drei Alternativen zum Karneval

Die Formation „Botticelli Baby“  trotzt mit ihrem handgemachten Swing dem Karneval im Stadtteilzentrum „Bonni“ in Hassel. Auch optisch bietet die Band eine ansprechende Show.

Foto: Lars Heidrich

Die Formation „Botticelli Baby“ trotzt mit ihrem handgemachten Swing dem Karneval im Stadtteilzentrum „Bonni“ in Hassel. Auch optisch bietet die Band eine ansprechende Show. Foto: Lars Heidrich

Gelsenkirchen-Buer.   Auch wer nicht Karneval feiern möchte, kann am Wochenende im Stadtnorden ausgehen. Schon am Freitag steigt die erste Party.

Die tollen Tage sind in vollem Gange. Dennoch können Bueranerinnen und Bueraner ausgehen, die nicht dem närrischen Frohsinn frönen wollen. Gleich an mehreren Orten gibt es an diesem Wochenende Kulturangebote wider das jecke Treiben.

Oldieparty auf Hof Holz

Wer mit Karneval wenig zu tun hat, kann schon am Freitag auf dem Hof Holz in Beckhausen unter dem Motto „Yesterdance“ feiern und tanzen. Die siebenköpfige Party-Cover-Band „Take Off“ und „DJ Paddy“, der in den Bandpausen und nach dem Konzert auflegt, sorgen dabei für die Musik; auf dem Programm stehen die Kulthits der letzten 50 Jahre.

Los geht es am Freitag, 9. Februar, um 19 Uhr auf dem Hof Holz, Braukämperstraße 80. Der Eintritt kostet 10 Euro. Restkarten an der Abendkasse.

Rock statt Blasmusik

Die Band „Légère“ setzt ebenfalls dem karnevalistischen Treiben etwas entgegen und spielt in Buers Irish Pub auf unter dem Motto „Rock statt Blasmusik“. Hinter der Formation mit Lokalkolorit verbergen sich Chris Masche (Gesang, Gitarre, Kazoo), Matthias Heselmann (Gesang, Gitarre, Mundharmonika) und Klaus Sonntag (Cajon, Percussion). Das Konzept des Trios: bekannte Stücke auf ganz eigene Art, nämlich musikalisch dem Bandnamen entsprechend locker und ungezwungen aufzubereiten. Wer nicht glaubt, dass man aus einer einfachen „Holzkiste“ und einem Becken den Sound eines kompletten Drum-Sets herausholen könnte, der sollte sich das einfach mal live anschauen.

Das Hut-Konzert findet Samstag, 10. Februar, um 20 Uhr in der „Oisin Kelly Gallery“, Brinkgartenstraße 25, statt.

Jazz trotz(t) Karneval

„Für Karnevalsmuffel oder als musikalische Abwechslung im närrischen Treiben“, so umschreiben die Initiatoren ihr Angebot am Karnevalssamstag, wenn im Stadtteilzentrum Hassel die Band „Botticelli Baby“ ein musikalisches Kontraprogramm zur Narretei bietet. „Die Band liefert handgemachte Swingmusik mit Punkattitüde. Die sieben Charakterköpfe entwickelten einen Stil fernab des Mainstream mit einer Energie, die bis jetzt noch jeden gepackt hat“, so das Versprechen, das ebenso neugierig macht wie die Bilder auf der Band-Website. Die Band verspricht auch optisch ein Spektakel, bunt, wild und damit doch irgendwie zu diesen tagen passend. Musikalisch lassen sich die Musiker inspirieren von Zigeunerjazz à la Django Reinhardt, dem Hot Jazz der frühen 30er-Jahre, dem „Bums“ der Balkanmelodien und der Dramatik des Blues.

Los geht es am Samstag, 10. Februar, um 20 Uhr im Bonni am Eppmannsweg 32. Der Eintritt kostet 20 Euro an der Abendkasse.

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