Wirtschaft

BP fährt in Horst die Raffinerie-Anlagen herunter

Die BP-Raffinerie in Horst fällt in der Nacht durch ihre Illumination auf. Bevor die Revision beginnt, müssen die Anlagen heruntergefahren werden.

Foto: Sebastian Konopka

Die BP-Raffinerie in Horst fällt in der Nacht durch ihre Illumination auf. Bevor die Revision beginnt, müssen die Anlagen heruntergefahren werden.

Gelsenkirchen-Horst.   Vorbereitungen für den Großstillstand sind angelaufen. Nachbarn müssen mit Fackelaktivitäten rechnen.

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Das Werk Horst der BP-Raffinerie steht vor einem Großstillstand. Am Ende der Woche werden die Anlagen an der Koststraße heruntergefahren, damit anschließend die angekündigte Revision durch den TÜV beginnen kann. Deshalb muss in der nächsten Zeit mit wiederkehrenden Fackelaktivitäten gerechnet werden, teilt das Unternehmen mit.

Durch den Fackelvorgang, bei dem Zwischenprodukte kontrolliert verbrannt werden, entstehen sowohl Geräusche als auch Lichtentwicklung. Die Mitarbeiter bemühten sich, Belästigungen für die Nachbarschaft in Horst und Sutum so gering wie möglich zu halten. Das Unternehmen bedauert es, wenn den Nachbarn des Werkes in dieser Zeit dennoch Unannehmlichkeiten entstehen sollten.

Fackelschein beim An- und Abfahren

Die Fackeln sind laut BP wichtige Sicherheitseinrichtungen der Raffinerie. Bei der Verarbeitung von Rohöl können aus unterschiedlichen Gründen zu hohe Drücke in den Prozessanlagen entstehen. Dies kann beim An- bzw. Abfahren von Anlagenteilen der Fall sein. Fallen hier große Mengen Überschussgase an, die nicht weiter verarbeitet werden können, werden diese direkt den Raffineriefackeln zur sicheren und kontrollierten Verbrennung zugeführt. Dies entspricht den Anforderungen der gesetzlichen Vorschriften und dem Stand der Technik, heißt es weiter. Im Normalbetrieb brennt daher nur eine kleine Pilotflamme (Zündflamme) am Fackelkopf.

Fragen zu Geräuschs- oder Geruchsbelästigungen können 24 Stunden am Tag an das Umwelttelefon der Raffinerie gestellt werden.

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