Blaulichtlauf

Blaulichtlauf der Polizei feiert Jubiläum in Gelsenkirchen

Der Start der ersten Gruppe beim Blaulichtlauf der Polizei in Gelsenkirchen. Diese ging für die Distanz Halbmarathon an den Start.

Der Start der ersten Gruppe beim Blaulichtlauf der Polizei in Gelsenkirchen. Diese ging für die Distanz Halbmarathon an den Start.

Foto: Joachim Kleine-Büning / Funke Foto Services GmbH

Gelsenkirchen.  An die 1000 Teilnehmer gingen bei dem Polizei-Lauf an den Start. Auch die Schalke-Legenden Olaf Thon und Martin Max liefen für den guten Zweck.

Zehn, neun, acht, ... go! Gemeinsam wird runtergezählt. Es knallt. Der Startschuss ist abgefeuert. Die ersten Teilnehmer laufen los. Halbmarathon, zehn Kilometer oder fünf Kilometer – auch beim diesjährigen Blaulichtlauf hatten Polizisten, Feuerwehrleute, JVA-Mitarbeiter, andere berufliche Zusammenschlüsse und auch Privatpersonen aus ganz Nordrhein-Westfalen bei der Streckenlänge die Wahl. Die Dienstuniform war für einen Tag T-Shirt und Sporthose.

Die Erlöse wird gespendet

Bereits zum zehnten Mal starteten die Läufer an der Gesamtschule Berger Feld an der Adenauerallee für einen guten Zweck. So unterstützte die Polizei in diesem Jahr gleich zwei soziale Einrichtungen aus Gelsenkirchen. Die Erlöse von Startgebühr, des Getränke- und Würstchenverkaufs sowie einer Tombola und der extra angefertigten Jubiläums-Shirts kommen der Kindertafel und dem Emmaus Hospiz in Resse zugute. „Ich hoffe, dass wir in diesen Jahr die bisherige Rekordsumme von 13.000 Euro knacken“, sagt Lisa Thomczik von der 16. Bereitschaftspolizeihundertschaft in Gelsenkirchen, die in diesem Jahr für die Mitorganisation verantwortlich war. Veranstaltet wurde der Lauf, wie bereits in den Vorjahren, durch die Gewerkschaft der Polizei.

An die 1000 Teilnehmer hatten sich insgesamt für den Jubiläumslauf angemeldet. Manch einer ließ sich bereits vorab in der Gruppe anfeuern, andere konzentrierten sich ganz auf sich selbst. Dadurch, dass sich relativ viele Teilnehmer spontan vor Ort für die Anmeldung entschieden hatten, startete der erste Lauf rund um Schloss Berge und die Veltins-Arena mit etwa 20 Minuten Verspätung. Aber darüber beschwerte sich niemand. Schließlich war die Stimmung gut und der Wettergott auf der Seite der Anwesenden - keine Hitze, kein Regen, aber dafür strahlender Sonnenschein.

Olaf Thon lief die zehn Kilometer-Runde

Erfreut über das gute Wetter – und als Martin Max’ Schalke-Trikot und -Shorts endlich eintrudelten – war Olaf Thon. Max wurde noch kurz vor Start vermisst, aber er schaffte es noch rechtzeitig den Startpunkt zu erreichen. Die beiden Schalke 04 Legenden hatten sich bereiterklärt, gemeinsam am Blaulichtlauf teilzunehmen. Der zweifache Bundesliga-Torschützenkönig Max hatte sich für die Fünf-Kilometer-Distanz entschieden. Zehn Kilometer wollte Thon meistern. Der 53-Jährige verriet, dass er privat noch immer viel Sport treibe. „Zwei bis dreimal die Woche gehe ich laufen, ansonsten spiele ich Fußball oder Golf“, so Schalkes Eurofighter, der beim Blaulichtlauf die Startnummer 468 auf der Brust trug. Schon jetzt kann er sich vorstellen im nächsten Jahr erneut dabei zu sein. Dann will er sein Lauf-Ziel aber noch steigern.

Auch in ihre Laufschuhe geschlüpft war Janince Schlenksi. Zusammen mit fünf weiteren Kollegen des Polizeipräsidiums Oberhausen hatte sich die 22-Jährige für den Lauf angemeldet. Auch das Training fand vorab gemeinsam in Oberhausen statt. „Am liebsten sind wir immer am Kanal laufen gegangen“, so die junge Frau, die sich für die Distanz von zehn Kilometern angemeldet hatte. Schon das dritte Mal beim Blaulichtlauf dabei war Gerd Müßen. Für den 65-Jährigen gehöre Sport einfach zum Alltag dazu. Seit 15 Jahren ist das Laufen ein Hobby des Gelsenkircheners.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben