Unfall auf Kreuzung

Ampel-Ausfall: Spuren gesperrt im Berufsverkehr

Die Kreuzung Vinckestraße/Kurt-Schumacher-Straße ist schon wegen der Sperrung des Vincketunnels ein Auslöser für tägliche Staus.

Die Kreuzung Vinckestraße/Kurt-Schumacher-Straße ist schon wegen der Sperrung des Vincketunnels ein Auslöser für tägliche Staus.

Foto: Martin Möller/Archiv

Gelsenkirchen-Buer.   Unfallfahrer legt Ampel lahm: An der wichtigen Kreuzung Vinckestraße/Kurt-Schumacher-Straße in Gelsenkirchen rücken erst heute die Techniker an.

Nach dem Total-Ausfall der Ampelanlage an einer der wichtigsten Kreuzungen im Stadtgebiet rücken frühestens heute die Techniker an. Das befürchtete Chaos am Montag im morgendlichen Berufsverkehr sei ausgeblieben, sagte die Polizei.

Nach einem Unfall am Samstag war an der Ecke Vincke­straße/Kurt-Schumacher-Straße die komplette Anlage tot. Da hier nun eine Vorfahrtsregelung gilt, hat die Polizei zur Sicherheit einige Fahrspuren gesperrt. Im Kreuzungsbereich mündet lediglich eine Fahrspur aus jeder Richtung. Da diese Strecke morgens vor allem als Übergang von der A 52 zur A 2 genutzt wird, war hier mit erheblichen Rückstaus zu rechnen. Die Polizei sah am Montagmorgen jedoch keinen Anlass einzugreifen.

Von der Fahrbahn abgekommen

Was war passiert? Ein 43-jähriger Gelsenkirchener wollte am Samstagabend um 21.13 Uhr von der Vom-Stein-Straße nach links auf die Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Stadtsüden abbiegen.

Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Nach Informationen der Polizei war der Mann zu schnell unterwegs, hatte außerdem Alkohol getrunken. Er kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Ampelmast. Dieser wurde bei dem Zusammenstoß so stark beschädigt, dass die gesamte Ampelanlage an der Kreuzung ausfiel. Eine Reparatur war am Wochenende nicht möglich. Die zuständige Firma sei informiert, wolle sich im Laufe des Montags mit dem Problem beschäftigen, sagte eine Polizeisprecherin am Montagmorgen.

„Die Siemens-Techniker waren nicht in der Lage, den Schaden umgehend zu beheben“, hatte am Sonntag von der Polizei heißen. Wie lange die Reparatur dauern wird, konnte die Polizei nicht mitteilen.

Nach Ausnüchterung die Klinik verlassen

Der Fahrer des Autos wurde ins Bergmannsheil gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Verletzt wurde er bei dem Unfall nicht. Nach seiner Ausnüchterung konnte er die Klinik wieder verlassen. Pkw und Führerschein wurden sichergestellt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 10.000 Euro.

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