Bergaufsicht

Bergamt schließt seine Pforten

Das Bergamt in Buer, schon längst eine Einrichtung der Bezirksregierung Arnsberg, schließt im Dezember endgültig seine Pforten. Foto: Thomas Schmidtke / WAZ FotoPool

Das Bergamt in Buer, schon längst eine Einrichtung der Bezirksregierung Arnsberg, schließt im Dezember endgültig seine Pforten. Foto: Thomas Schmidtke / WAZ FotoPool

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Buer.  Sang- und klanglos geht in wenigen Monaten eine 140-jährige Geschichte zu Ende: Das Bergamt Gelsenkirchen an der Kurt-Schumacher-Straße/Zur Lohmühle, 1870 als Bergrevier Gelsenkirchen gegründet, schließt im Dezember für immer seine Pforten. Ein Ende, das sich schon vor zwei Jahren angedeutet hatte, als das Bergamt zu einem Standort der Bezirksregierung Arnsberg wurde.

Im Zuge der Verwaltungsreform der Mittelinstanzen wurden die Bergämter (u.a. auch Recklinghausen, Moers und Kamen) nach einem Beschluss der Landesregierung der Arnsberger Behörde zugeschlagen und damit nach und nach aufgelöst. Christoph Söbbeler, Sprecher der Bezirksregierung: „So blieb am Ende nur noch das Bergamt Gelsenkirchen übrig.“ Die rund 30 Mitarbeiter werden ihren Arbeitsplatz in naher Zukunft in Dortmund finden, wo die Bezirksregierung die Bergaufsicht in einer eigenen Abteilung zusammengefasst hat.

Was mit der Immobilie an der Kurt-Schumacher-Straße geschehen wird, ist zurzeit noch nicht klar. Das Bergamt zieht als „Mieter“ aus, die weitere Vermarktung des Gebäudes liegt jetzt in den Händen des Bau- und Liegenschaftsbetriebes des Landes.

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