Musikszene

Band „Mirror“ aus Buer stellt sich dem Radiopublikum

Schon seit vielen Jahren macht das Quintett gemeinsam Musik. Lange hegte man den Plan, eine Rockoper zu verfassen. Nun liegt sie vor.

Schon seit vielen Jahren macht das Quintett gemeinsam Musik. Lange hegte man den Plan, eine Rockoper zu verfassen. Nun liegt sie vor.

Foto: ANB

Buer.   Ein Titel der Formation wird im März gesendet und muss sich dann in einer Publikumsabstimmung bewähren.

Von einer Radiopräsenz träumt so manch eine lokale Band. Für „Mirror“ wird dieser Traum wahr: Die Prog-Rock-Band aus Buer stellt den Titel „No Man’s Land“ aus ihrer neuen Rock-Oper im März auf WDR 2 vor.

Das Besondere: „Der WDR ist auf uns zugekommen“, erzählt Drummer Michael Flynn Filipiak. „Man hat uns gefragt, ob wir teilnehmen möchten am Format ,Musik aus dem Westen’.“ Das Konzept: Pro Woche werden drei Bands aus NRW in der Sendung „WDR 2 Pop!“ an jeweils einem Abend vorgestellt – in der Moderation und mit einem Titel. Während dieser Woche stehen die drei Songs online. Dort können die Hörer abstimmen, welcher Song der Beste ist. Der Song der Band „Mirror“ steht ab Montag, 4. März, online.

Eine Single extra fürs Radio

„Wir möchten natürlich gerne Wochengewinner werden. Denn der wird noch einmal gesondert vorgestellt“, so Michael Flynn Filipiak. Ansonsten gehe man ganz frei von Erwartungen an die bevorstehende Reichweite der eigenen Musik. „Wir sind einfach gespannt, was dann passiert.“ Vorbereitet hat man sich in jedem Falle gut. Aus dem Titel, der im Original Bestandteil einer kleinen Rockoper ist, hat man eine rund dreiminütige Single gemacht. „Das ist quasi der Radio-Edit.“ Denn natürlich sind auch die buerschen Prog-Rock-Songs sonst eher musikalische Epen als kurze Stücke.

Auch über die Radiopräsenz hinaus stehen der Band aufregende Wochen bevor. Gespannt fiebert man der Veröffentlichung des neuen Albums auf Vinyl entgegen. Und auch live will man sich bewähren: Am 12. April steht man mit vielen bekannten Bands beim „Artrockfestival“ in Sachsen auf der Bühne. „Das ist eins der größten Indoor-Festivals der Szene“, so der Drummer. Er freut sich besonders, dass man dieses eröffnen dürfe. Und er verrät, eben diese Veranstaltung sei auch für viele Bands zuvor schon ein Sprungbrett gewesen. Man darf also gespannt sein.

Ein Konzert in Buer ist geplant

Noch eine Nachricht, die für buersche Freunde handgemachter Musik interessant sein könnte: Die Band plant noch für März einen Auftritt in der Heimat. Hier nämlich hat sie das neue Album „No Man’s Tale“ noch nicht vorgestellt. Derzeit ist man noch in Gesprächen mit lokalen Gastronomen, die über eine Bühne verfügen.

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