Gelsenkirchen-Buer.

Austausch mit Asien ausgebaut

Wendy Liu (vorne rechts) berichtete Studierenden des Eduard-Spranger-Kollegs aus ihrem Berufsalltag in Taiwan.

Foto: Wennekers

Wendy Liu (vorne rechts) berichtete Studierenden des Eduard-Spranger-Kollegs aus ihrem Berufsalltag in Taiwan. Foto: Wennekers

Gelsenkirchen-Buer.  Besuch aus Taiwan konnte die Fachschule für Wirtschaft in dieser Woche empfangen. Wendy Liu, Vertriebsmanagerin des Elektronikunternehmen „a100tek“, war im Rahmen eines beruflichen Austauschprojektes zu Gast am Eduard-Spranger-Berufskolleg, um den Studierenden der Fachschule an der Goldbergstraße in Buer die Unterschiede zwischen deutschen und taiwanesischen Geschäftsstrategien und Produktionsprozessen zu erläutern.

Besuch aus Taiwan konnte die Fachschule für Wirtschaft in dieser Woche empfangen. Wendy Liu, Vertriebsmanagerin des Elektronikunternehmen „a100tek“, war im Rahmen eines beruflichen Austauschprojektes zu Gast am Eduard-Spranger-Berufskolleg, um den Studierenden der Fachschule an der Goldbergstraße in Buer die Unterschiede zwischen deutschen und taiwanesischen Geschäftsstrategien und Produktionsprozessen zu erläutern.

Das Unternehmen hat sich in Asien einen Namen gemacht als Hersteller von elektronischen Chips, die in Smartphones verbaut werden. Zudem hat es sich auf die Produktion hochwertiger Verbindungskabel und im Bereich der USB-Technik spezialisiert. Oliver Rösen, ein ehemaliger Absolvent der Fachschule, hatte über seinen Arbeitgeber den Kontakt zu dem taiwanesischen Unternehmen hergestellt.

Mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes

Jens Wennekers, Abteilungsleiter der Fachschule für Wirtschaft: „Bei dieser Gelegenheit wurden auch soziale und wirtschaftliche Besonderheiten beider Industrieländer diskutiert.“ So berichtete Wendy Liu den Studierenden davon, dass es in Taiwan in Bezug auf die persönliche Arbeitsmotivation durchaus üblich sei, in Unternehmen freiwillig Überstunden zu leisten. „Andererseits ist festzustellen, dass sich dortige Umgangsformen immer mehr europäischen Verhaltensweisen angleichen. Man geht im Kollegenkreis und in Gesprächen mit Geschäftspartnern inzwischen offener miteinander um“, erläutert Wennekers weitere Veränderungen.

Natürlich wurden während der Begegnung auch die kulinarischen Vorlieben in beiden Ländern angesprochen. In Bezug auf den Alltag und die Vorstellungen vom Leben konnten die Studierenden und der Gast aus Asien aber eher mehr Gemeinsames denn Trennendes entdecken. Wendy Liu, die tagsüber neben der Veltins-Arena auch die Zoom-Erlebniswelt besuchte, war sowohl vom offenen Empfang durch die Studierenden der Fachschule als auch vom grünen Gelsenkirchen sehr begeistert.

Demnächst Besuch aus China

Jens Wennekers: „Als Fußballbegeisterte aus dem Basketball-Land Taiwan konnte sie durch ihre Zuneigung zu Gelsenkirchen schnell als Schalke-Fan gewonnen werden.“ Gespräche, gegenseitige Besuche und Teilnahmen am Unterricht mit Gästen aus Asien gehören am Eduard-Spranger-Berufskolleg schon fast zum Alltag. Jens Wennekers: „Die Höhere Berufsfachschule erwartet in drei Wochen wieder eine Lehrerdelegation aus China. Die Kollegen werden dann auch wieder unseren Unterricht begleiten.“ Und für das kommende Jahr wird das buersche Berufskolleg wieder zu Gast in China sein.

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