Kultur

Amusicals begeisterte an drei Tagen sein Publikum

Einen bunten Reigen aus den neuesten Musicals servierte die Truppe von Amusicals bei der 16. Benefiz-Gala in der Gerhart-Hauptmann-Realschule.

Foto: Thomas Schmidtke

Einen bunten Reigen aus den neuesten Musicals servierte die Truppe von Amusicals bei der 16. Benefiz-Gala in der Gerhart-Hauptmann-Realschule. Foto: Thomas Schmidtke

Das Ensemble bot wieder eine Musical-Gala, mit der man für den guten Zweck sammelte. Mehr als 200 000 Euro kamen so in 15 Jahren zusammen

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Jahr für Jahr arbeiten sie hart an der neuen Show, die Darsteller von „Amusicals“ und die Schüler der Gerhart-Hauptmann-Realschule und der Gesamtschule Erle. Alles für den guten Zweck.

Zum einen unterstützt das gut 40 Personen starke Ensemble zwei Hilfsprojekte in der Ferne und dazu eines aus der Region. Mehr als 200 000 Euro kamen so in 15 Jahren zusammen. Zum anderen sollen alle Besucher einen unvergesslichen Abend verbringen. Das war auch bei den drei Musical-Galas am Wochenende wieder der Fall.

Brandneue Broadway-Musicals

Gezeigt wurden Auszüge aus brandneuen Broadway-Musicals, dazu unvergessene Klassiker. Die Neuen machten den Anfang. Los ging es mit „American Psycho“, einem Bühnenwerk über die Finanzwelt, das Leben der Broker. „Selling Out“ war das erste Stück, in dem der Protagonist Patrick Batemann, gespielt und gesungen von Heiko Herrmann, vom emotionslosen, schwarzgekleideten Ensemle umrahmt war, das wie gleichgeschaltet agierte – ein gutes Bild und eine solide Leistung aller, aber eine ungewohnt schwache Nummer zum Auftakt.

Anders und dabei sehr ansprechend und eingängig kam das dritte Stück aus dem Musical, „You Are What You Wear“ daher. Es strotze vor Coolness, war en vogue, auf die Bühne gebracht von selbst- und markenbewussten Damen deren Statement lautete: „I am Prada, I am Gucci“.

Zahlreiche Hits

Kurzweilig und unterhaltsam war der Reigen der zahlreichen Hits und Höchstleitungen des Ensembles. Grandios dargeboten auch „Hard Knock Life“ aus „Annie“. Eine überragende Darbietung mit charmantem Spiel und rasanter Choreo.

Auch das angesagteste Broadway-Musical, „Hamilton“ hatte seinen Platz. Das Stück „Schuyler Sisters“ etwa war rhythmisch, mit viel anspruchsvollem Sprechgesang, der souverän gemeistert wurde, und bot, neben Amusicals-Gründungsmitglied Heiko Herrmann mit Charlotte Kreimer, Julia Steger und Marei Werner drei hochtalentierte junge Damen die deutlich machten: Erles Zukunft hat Stimme und den Beat.

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