Blaulicht

Zwei Überfälle: Polizei Essen sucht Schusswaffen-Räuber

Der von der Essener Polizei gesuchte mutmaßliche Räuber soll bei zwei Überfällen im Stadtteil Borbeck eine Schusswaffe (Symbolbild) benutzt haben.

Der von der Essener Polizei gesuchte mutmaßliche Räuber soll bei zwei Überfällen im Stadtteil Borbeck eine Schusswaffe (Symbolbild) benutzt haben.

Foto: Federico Gambarini / dpa

Essen.  Nach zwei bewaffneten Überfällen in Essen sind die Fahnder der Polizei sicher: Es handelt sich um denselben Täter. Jetzt gibt es ein Phantombild.

Nach zwei Raubüberfällen im Essener Stadtteil Bochold fahndet die Essener Polizei mit einem Phantombild nach dem bewaffneten Tatverdächtigen. Die Beamten der Ermittlungsgruppe Jugend sind sich aufgrund verschiedener Ähnlichkeiten sicher, dass beide Delikte von demselben Räuber begangen worden sind.

Die erste Tat habe sich Sonntagabend (6. September) ereignet, als ein bislang unbekannter Mann einen Kiosk auf der Erdwegstraße, Ecke Zinkstraße. überfiel. Gegen 23.40 Uhr habe der maskierte Räuber die Verkaufshalle betreten und unter Vorhalt einer schwarzen Schusswaffe von der Mitarbeiterin Bargeld gefordert.

Der zweite Raubüberfall passierte in einer Jugendeinrichtung in Bochold

Schauplatz der zweiten Tat ist eine Jugendeinrichtung in Bochold. Am Montagabend (7. September) sei eine männliche Person gegen 23 Uhr auf einen Betreuer getroffen. Der Unbekannte täuschte vor, einen Bewohner der Einrichtung besuchen zu wollen. Der Betreuer bat ihn deshalb herein und wollte ihn zum genannten Bewohner begleiten. Im Flur zückte der Unbekannte plötzlich eine Schusswaffe, hielt diese dem 41-jährigen Betreuer in den Nacken und forderte Bargeld.

In beiden Fällen konnte der Tatverdächtige mit der Beute flüchten. Durch intensive polizeiliche Ermittlungen stellte die Ermittlungsgruppe Jugend zügig fest, dass die Örtlichkeiten der Taten, die Vorgehensweise des Räubers sowie die Personenbeschreibung beinahe identisch sind.

Aus den präzisen Personenbeschreibungen ergibt sich das Phantombild des Räubers

Anhand der präzisen Personenbeschreibungen sei ein Phantombild des bislang unbekannten Mannes erstellt worden. Mit diesem Phantombild geht die Polizei nun an die Öffentlichkeit. Der zuständige Sachbearbeiter im Haus des Jugendrechts sucht nun nach weiteren Hinweisen zu der Identität und zum Aufenthaltsort des mutmaßlichen Schusswaffen-Räubers.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0201/829-0 zu melden.

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