Zurück aus Biarritz

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Valeria Liptschanski, Jonas Pött, Felix Berning und Caspar Knops kommen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Die Schüler des Werdener Gymnasiums sind vor wenigen Tagen aus Biarritz zurückgekommen. Aber nicht etwa aus dem Urlaub, sondern sie kamen vom Internationalen Tanzwettbewerb, an dem die vier überaus erfolgreich teilgenommen hatten.

Für Tanzlehrer Heinz Loigge war es demnach die richtige Entscheidung, genau diese vier mitzunehmen: „Die Entwicklung der Schüler ist wirklich überragend. Sie zeigen eine Konstante und überaus hohen Einsatz“, lobt er seine Schützlinge.

Jonas Bött und Felix Berning konnten jeweils eine Goldmedaille in Empfang nehmen, Valeria Liptschanski und Caspar Knops bekamen eine Silbermedaille verliehen. Und das, obwohl Heinz Loigge eigentlich mit geringen Erwartungen an das zeitgenössische Turnier in Frankreich heran gegangen ist. „Wir sind nicht zum Gewinnen nach Frankreich geflogen. Eigentlich ging es uns vor allem um die Erfahrung und um den Ablauf einer solchen Veranstaltung“, erzählt er.

Jetzt sind die vier jungen Tänzer nicht nur um viele Erfahrungen reicher, sondern auch um renommierte Preise.

Einen ganzen Tag lang verbrachten sie von früh morgens bis in die späte Nacht hinein am Theater, lediglich in der Pause gönnten sie sich eine kurze Auszeit am Meer. „Das erforderte schon eine Menge Durchhaltevermögen, aber es war sehr interessant, mal den ganzen Tag am Theater zu verbringen und die Abläufe mitzubekommen“, berichtet Caspar Knops beeindruckt von dem Wochenende, das mit der Preisverleihung um halb eins in der Nacht wohl seinen Höhepunkt erreichte. Denn neben den Goldmedaillen erhielten die beiden 17-jährigen Jonas Pött und Felix Berning noch einen Sonderpreis des Bürgermeisters von Biarritz: Eine Einladung zum Conservatoire National Superior - ein Elitekonservatorium in Paris. „Ein Adelsschlag“, wie Heinz Loigge stolz erzählt.

In den kommenden Monaten stehen auf dem Plan des Gymnasiums an der Grafenstraße einige hochkarätige Veranstaltungen aus dem musischen Bereich. Den Anfang macht die afrikanische Tanz-AG - sie lässt am 28. und 29. Mai Trommeln dröhnen und ihre Botschaften versenden.

Musiker und Tänzer aus allen Jahrgangsstufen nehmen das Publikum vom Ruhrufer auf eine magische Reise in die Savannen des afrikanischen Kontinents. Geheimnisumwitterte Riten und Blicke hinter mysteriöse Masken versprechen einen spannenden Abend in der Aula der Schule.

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