Serie

Zollverein 1986-2016: Von der Kohleförderung zum Welterbe

Ein historisches Bild: Am 23. Dezember 1986 um 13 Uhr fahren Zollverein-Kumpel bei ihrer letzten Schicht an der Anlage 3/7/10 aus. Die Stimmung ist gedrückt.

Foto: Manfred Vollmer/Fotoarchiv Ruhr Museum

Ein historisches Bild: Am 23. Dezember 1986 um 13 Uhr fahren Zollverein-Kumpel bei ihrer letzten Schicht an der Anlage 3/7/10 aus. Die Stimmung ist gedrückt. Foto: Manfred Vollmer/Fotoarchiv Ruhr Museum

Essen.  Vor 30 Jahren wurde das letzte Mal Kohle auf Zollverein gefördert. In einer Serie blicken wir auf die Entwicklung vom Bergbau zum Welterbe.

Vor 30 Jahren endete die Kohleförderung auf Zollverein. Unter dem Titel "Zollverein 1986 bis 2016" schauen wir im Rahmen einer Serie zurück – und blicken nach vorne. Wir lassen frühere Bergleute ebenso zu Wort kommen wie Architekten, Museumsleute und Menschen aus dem Essener Norden. Und wir gehen im Laufe der Serie der Frage nach, was die Millionen-Investitionen gebracht haben.

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Alle bisher erschienenen Folgen der Serie "Zollverein 1986 bis 2016" finden Sie hier:

Zeche Zollverein: Von der Nummer eins der Welt zum Welterbe
Die Geschichte der Zeche Zollverein beginnt mit einem Grundstückskauf von Franz Haniel 1840. Eine Zollverein-Chronik bis ins 2016. Zum Artikel.

Vor 30 Jahren stellte Zollverein die Kohleförderung ein
Am 23. Dezember 1986 endet in Essen eine Ära. Mit der Schließung der Zeche Zollverein hat die einst größte Bergbaustadt Europas keine Zeche mehr. Zum Artikel.

Nach der Kohle: Zollverein wird Welterbe und Touristenmagnet
Nach der Stilllegung macht NRW die Zeche zum Denkmal. Die öffentliche Hand hat seit 1986 über 400 Millionen Euro nach Zollverein gepumpt. Zum Artikel.

Ehemaliger Zollvereiner zeigt Besuchern seine Zeche
Klaus Adamsky (57) hat mit 15 als Berglehrling auf Zollverein angelegt. Später wird er zu drei anderen Zechen verlegt, jetzt ist er Gästeführer. Zum Artikel.

Zollverein: Von der „verbotenen Stadt“ zum Touristenmagnet
Führungen im Denkmalpfad von Zeche und Kokerei sind der Renner auf Zollverein: Zwei Stunden unterwegs mit Gästeführer Heinz Wilhelm Hoffacker. Zum Artikel.

„Freunde Zollverein“ sammeln Geld und fördern Kultur
2001 haben sich die „Freunde Zollverein“ als Förderverein gegründet. Seitdem wurden 900 000 Euro ausgeschüttet, um das Welterbe voranzubringen. Zum Artikel.

„Zollverein ist eine Riesenchance für unsere Stadtteile“
Michael Zühlke, ein Kind des Essener Nordens, ist Bürgermeisters des Bezirks VI, der nach Zollverein benannt ist. Er weiß: Dieses Etikett zieht. Zum Artikel.

In der Wunderkammer des Kunst-Kumpels von Zollverein
Thomas Rother hat im Laufe von dreißig Jahren den Kunstschacht Zollverein aufgebaut – eine Mischung aus Wohnraum, Atelier und Ausstellungshalle. Zum Artikel.

Zollvereiner: „Zu viel Pommes und zu wenig Innovation“

Heinz Geppert (85), der letzte Tagesbetriebsführer von Zollverein, bedauert, dass nach der Stilllegung keine Zukunftsindustrien entstanden sind. Zum Artikel.

Zollverein – eine Großbaustelle im Endspurt

Hermann Marth (Stiftung Zollverein) schaut optimistisch auf den Wandel zum Kultur- und Wissenschaftsstandort. Exkursion auf dem 110-Hektar-Areal. Zum Artikel.

Politiker: Zollverein müsse "den Süden in den Norden holen"

Gerd-Peter Wolf begleitet den Wandel von Zollverein seit gut 30 Jahren. Als Politiker regte er 1986 die Bauhütte an. Was er sich heute wünscht. Zum Artikel.

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