Gesundheit

Zahl der Keuchhusten-Patienten nimmt in Essen stark zu

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Essen.   In Essen ist die Zahl der Keuchhusten-Fälle im vergangenen Jahr stark gestiegen. Gerade kleine Kinder sind gefährdet.

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Die Zahl der Keuchhustenpatienten nimmt in Essen stark zu. Nach Auskunft der Krankenkasse IKK wurden in Essen im Jahr 2016 noch 40 Keuchhustenfälle gemeldet, im vergangenen Jahr waren es 91. „Das ist ein Anstieg um 127,5 Prozent“, sagt Michael Lobscheid von der Krankenkasse. Beunruhigend sei dabei, dass die Zahl nun schon im dritten Jahr gestiegen sei. Insgesamt registrierte das Robert-Koch-Institut in ganz Nordrhein-Westfalen im Jahr 2017 4 528 Fälle – 20 Prozent mehr Fälle als 2016 (3 773).

Ständige Impfkommission empfiehlt eine Keuchhusten-Impfung

Besonders gefährlich sei der Keuchhusten (Pertussis) für Säuglinge und kleine Kinder. Gerade im ersten Lebensjahr stelle die Erkrankung eine ernste gesundheitliche Bedrohung für Kinder dar. Immer wieder würden schwere Erkrankungsverläufe mit Atemnot durch angeschwollene Atemwege und Erbrechen beobachtet.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt deshalb eine Keuchhusten-Impfung, die von allen Krankenkassen übernommen werde, im dritten Lebensmonat. Aufgefrischt werden sollte sie im Alter von fünf bis sechs Jahren. Auch Erwachsene sollten die Impfung regelmäßig auffrischen, da diese nicht ein Leben lang hält.

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