Partylandschaft

Westend-Club öffnet am Samstag in ehemaliger Frohnatur

„Evolution der Erleuchtung“ hat die Berliner Künstlerin Lena Petersen ihr Kunstwerk im Westend-Club genannt, den Ramin Köhn (r.) betreibt. Foto: Lena Petersen

Foto: Lena Petersen

„Evolution der Erleuchtung“ hat die Berliner Künstlerin Lena Petersen ihr Kunstwerk im Westend-Club genannt, den Ramin Köhn (r.) betreibt. Foto: Lena Petersen Foto: Lena Petersen

Essen.   Ein Konzept für elektronische Tanzmusik, Kunst und Visionen will das Westend sein, das von Lena Petersen gestaltet wurde. Samstag ist Eröffnung.

Sie hat schon das legendäre Berghain in Berlin gestaltet und arbeitete kürzlich mit dem Modelabel René Lezard zusammen: Dass er die Berliner Künstlerin Lena Petersen nun für seinen neuen Westend-Club gewinnen konnte, macht Betreiber Ramin Köhn „unglaublich glücklich“.

Ihr Wandgemälde „Evolution der Erleuchtung“ ist am Samstag, 8. April, erstmals zu bestaunen: Dann eröffnet das Westend in den ehemaligen Räumen der Frohnatur. „Ein Club ist ein Ort, an dem alle im gleichen Rhythmus schwimmen. Und irgendwann trifft einen der Funke mitten ins Herz“, beschreibt Lena Petersen die Intention ihrer großflächigen Kunst. Ein Wochenende lang gestaltete sie den Club, mit dem Köhn auf dem ehemaligen Krupp-Gelände an der Frohnhauser Straße neue Akzente setzen will.

Zu Eröffnung legen DJ Hell und Kevin Over auf

Nach dem Ende der Frohnatur und dem Abschied von den Streetfood-Märkten will sich Köhn wieder auf das konzentrieren, was ihn schon immer angetrieben habe: die Musik. „Wir haben lange überlegt, wohin wir hier wollen. Insgesamt werden wir uns musikalisch breiter aufstellen als die Frohnatur. Die Wurzeln im Elektro- und Techno-Bereich behalten wir“, verspricht Köhn, der das Westend als „offenes Clubkonzept für elektronische Tanzmusik, Kunst und Visionen“ beschreibt.

Wie hochkarätig die Plattenteller künftig besetzt sein werden, zeigt sich schon am Eröffnungswochenende: Mit dem Berliner DJ und Produzenten Hell sowie dem künftigen Resident Kevin Over legt Köhn die eigene Messlatte von Beginn an hoch: „Wir wollen etwas Neues und bislang Einmaliges schaffen“, verspricht er.

Außengelände wird demnächst umgestaltet

Auch das Außengelände soll in den kommenden Wochen umgestaltet werden. Wie die Frohnatur wird auch das Westend im Sommer mit DJ-Sets unter freiem Himmel die Elektrofans beglücken. Ramin Köhn schloss zudem nicht aus, eigene Festivals aufs Gelände zu holen, auf dem sich auch die Delta-Diskothek findet. Dass die ehemalige Industriekulisse das Zeug zu Größerem hat, davon ist Köhn überzeugt.

Eröffnungsparty im Westend-Club, Westendhof 12, ist am Samstag, 8. April, ab 22 Uhr. Karten kosten 15 Euro an der Abendkasse, zwölf Euro im Vorverkauf. Weitere Infos gibt’s auf der Facebookseite des Clubs.

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