Rückblick: Essen 1979

Vor 40 Jahren: Feuer zerstört Vorgänger des Red-Dot-Museums

So sah in den Sechziger Jahren die Alte Synagoge von innen aus – nichts erinnerte daran, dass es sich um ein jüdisches Gebetshaus handelt. Erst in den Achtziger Jahren wurde die Alte Synagoge innen rekonstruiert.

So sah in den Sechziger Jahren die Alte Synagoge von innen aus – nichts erinnerte daran, dass es sich um ein jüdisches Gebetshaus handelt. Erst in den Achtziger Jahren wurde die Alte Synagoge innen rekonstruiert.

Foto: Horst Lang

Essen.  Das „Haus Industrieform“, heute Red Dot Museum, war damals in der Alten Synagoge untergebracht. Ein Feuer vernichtet weite Teile der Ausstellung.

19. Januar 1979. Ein Feuer vernichtet große Teile des „Hauses Industrieform“, das damals noch in der Alten Synagoge an der Steeler Straße untergebracht ist. Das „Haus Industrieform“ ist der Vorgänger des heutigen Red-Dot-Designmuseums auf Zollverein. Nach dem Brand, von dem sich später herausstellt, dass er durch einen Kurzschluss ausgelöst wurde, zieht die Industriedesign-Ausstellung um ins damalige Amerikahaus auf dem Kennedyplatz (heute Europahaus).

Das nächste Domizil ist die ehemalige Stadtbibliothek an der Hindenburgstraße, ehe es endgültig nach Zollverein geht. Begonnen hatte das Haus Industrieform übrigens im Jahr 1955 als „ständige Schau formschöner Industrieerzeugnisse“ in der Villa Hügel. Und die Alte Synagoge, 1960 zum Industrieform-Museum umgebaut, wurde erst Mitte der Achtziger Jahre rekonstruiert.

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