Mordkommission

Versuchter Mord an Ehefrau: Essener (79) sitzt in Haft

Anwohner der Schumannstraße hörten laute Schreie und alarmierten die Polizei.

Anwohner der Schumannstraße hörten laute Schreie und alarmierten die Polizei.

Foto: WTVnews

Essen.  Nach Gewaltausbruch in einem Haus in Essen-Kettwig sitzt Ehemann in Untersuchungshaft. Motiv des Angriffs könnte vermeintliche Eifersucht sein.

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Nach dem mutmaßlichen Gewaltausbruch gegen seine eigene Ehefrau (73) sitzt ein 79-jähriger Senior aus Essen-Kettwig in Untersuchungshaft.

Wie Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens auf Nachfrage dieser Zeitung berichtete, lautet der Vorwurf auf versuchten Mord. Das Opfer sei durch „komprimierte Gewalt gegen den Hals“ schwer verletzt worden, schwebte jedoch nicht in Lebensgefahr.

Das Motiv für den Angriff könnte vermeintliche Eifersucht gewesen sein, sagte Jürgens. Eine dementielle Erkrankung könne auch eine Erklärung sein. Ob dem so ist, sei noch zu untersuchen.

Anwohner der Schumannstraße hatten in der Nacht zum Dienstag gegen 2.20 Uhr laute Schreie gehört und einen Notruf abgesetzt. Die Nachbarn, die einen Schlüssel zum Haus des Paares besitzen, öffneten den eintreffenden Polizisten die Tür. Die Beamten entdeckten die schwer verletzte Seniorin, die in ein Krankenhaus gebracht wurde. Ihr Ehemann, der sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, wurde festgenommen. (j.m.)

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