Ute Schneider folgt auf Claus Leggewie

Am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) ist jetzt die Ära Claus Leggewie zu Ende gegangen. Der Politikwissenschaftler war seit 2007 KWI-Direktor. Weil der Freiburger Historiker Jörn Leonhard dem renommierten Institut überraschend einen Korb gegeben hat, wird nun die Essener Geschichtsprofessorin Ute Schneider vorerst die kommissarische Leitung des Hauses übernehmen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) ist jetzt die Ära Claus Leggewie zu Ende gegangen. Der Politikwissenschaftler war seit 2007 KWI-Direktor. Weil der Freiburger Historiker Jörn Leonhard dem renommierten Institut überraschend einen Korb gegeben hat, wird nun die Essener Geschichtsprofessorin Ute Schneider vorerst die kommissarische Leitung des Hauses übernehmen.

Sie ist langjähriges Mitglied des KWI-Vorstands und mit der Forschungswelt des Instituts eng vertraut. Sie sieht die kommissarische Leitung als „wissenschaftliche Herausforderung und Chance“, aktuelle Forschungsfelder und Fragen von gesellschaftspolitischer Relevanz weiterzuentwickeln, heißt es in einer Erklärung des KWI.

Im Vordergrund stehe für sie die Forschung zu einem gelebten Europa vor und nach dem Brexit und zu Formen des Kompromisses in vergangenen und gegenwärtigen Gesellschaften. Dem wissenschaftlichen Nachwuchs der Universitätsallianz Ruhr will sie das KWI als gemeinsamen Ort des wissenschaftlichen Austauschs und Ideenschmiede näherbringen. Dazu sei ein erster Workshop zur Netzwerkanalyse geplant. Ihr Mandat werde enden mit der Amtseinführung eines Nachfolgers von Claus Leggewie. Noch laufe das Berufungsverfahren zur Neubesetzung der KWI-Direktion unter der Leitung von UDE-Rektor Ulrich Radtke.

Leggewie hat sich in seiner Amtszeit verstärkt den Themen KlimaKultur, ErinnerungsKultur und InterKultur gewidmet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik