Klima

Umweltschützer protestieren am Essener RWE-Turm

Mit Seilen sicherten sich Umweltaktivisten, um ein großes Banner zu entrollen.

Mit Seilen sicherten sich Umweltaktivisten, um ein großes Banner zu entrollen.

Foto: ANC

Essen.   Aktivisten der Organisation „Robin Wood“ haben sich an Säulen des RWE-Gebäudes in Essen befestigt und ein großes Banner entrollt.

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Umweltaktivisten der Organisation „Robin Wood“ haben am Mittwoch vor der Zentrale des Energiekonzerns RWE am Opernplatz einen Polizei-Einsatz ausgelöst.

Zwei Aktivisten befestigten sich am Vormittag mit Seilen an den Säulen des Vordachs des Gebäudes und entrollten in etwa 15 Metern Höhe ein großes, gelbes Plakat mit der Aufschrift „Capitalism kills Climate“ („Kapitalismus tötet das Klima“). Die Umweltschützer fordern auf diese Weise den „Ausstieg aus der Kohle und das Ende des blinden Wachstumswahns von Politik und Konzernen“, hieß es in einer Mitteilung von „Robin Wood“.

„Aktionstage gegen Kohle“ im Braunkohlerevier

Anlass des Protestes sind die „Aktionstage gegen Kohle” im Rheinischen Braunkohlerevier, zu dem sich derzeit Umweltaktivisten aus ganz Europa treffen.

Nach Angaben der Polizei war die „Robin Wood“-Aktion nicht genehmigt. Polizisten sicherten den Einsatzort und verhandelten über Stunden mit den Umweltaktivisten über das Ende ihrer verbotenen Aktion.

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