Ermittlungen

Todesfahrt in Essen: Medizinischer Notfall war wohl Ursache

Die 78-jährige Fußgängerin wurde bei dem tödlichen Unfall auf der Bochumer Landstraße unter dem Mercedes eingeklemmt. 

Die 78-jährige Fußgängerin wurde bei dem tödlichen Unfall auf der Bochumer Landstraße unter dem Mercedes eingeklemmt. 

Foto: Stephan Thomas Witte / KDF-TV & Picture

Essen.  Nach dem tödlichen Unfall auf der Bochumer Landstraße gibt es keine Hinweise auf einen technischen Defekt. Die Ermittlungen gehen aber weiter.

Die Ursache des für eine 78-Jährige tödlichen Unfalls auf der Bochumer Landstraße in Essen-Steele war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein medizinischer Notfall am Steuer. „Es gibt jedenfalls keine Hinweise auf einen technischen Defekt“, sagte Polizeisprecher Peter Elke am Dienstag, fünf Tage nachdem der Mercedes eines 80-Jährigen die Passantin auf dem Gehweg erfasst und tödlich verletzt hatte.

„Es ist nicht auszuschließen“, so Elke, dass der Senior aufgrund eines Schwächeanfalls die Kontrolle über seinen Kombi verloren haben könnte. Das Auto fuhr über die Gegenfahrbahn, durchbrach einen Metallzaun und krachte vor die Fassade eines Gemeindehauses. Die Fußgängerin wurde unter dem Wagen eingeklemmt und starb noch am Unfallort.

Der unter Schock stehende Fahrer des Unfallwagens wurde nach rettungsdienstlicher Versorgung in ein Krankenhaus transportiert.

Elke betonte, dass es sich bei der Bewertung der Unfallursache um eine erste Einschätzung handele: „Die Untersuchungen und Vernehmungen sind noch nicht abgeschlossen.“ (j.m.)

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