Wochenend-Tipp

Theater Freudenhaus führt Komödie „Ein seltsames Paar“ auf

Turbulent geht es zu in der Männer-WG von Felix und Oskar. Das Theater Freudenhaus hat sich des Komödienklassikers „Ein seltsames Paar“ angenommen und ihn mit Ruhrgebietsflair gewürzt.

Turbulent geht es zu in der Männer-WG von Felix und Oskar. Das Theater Freudenhaus hat sich des Komödienklassikers „Ein seltsames Paar“ angenommen und ihn mit Ruhrgebietsflair gewürzt.

Foto: André Hirtz

Essen.   Das Ensemble hat sich des Boulevardklassikers von 1968 angenommen: Felix und Oskar leben jetzt im Ruhrpott. Alles zur neuen Version der Komödie.

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Oskar ist Sportreporter bei der WAZ, trinkt und zockt gerne und lebt glücklich geschieden in seiner riesigen, völlig verlotterten „Männer“-Wohnung in Essen-Rüttenscheid. In der findet gerade der regelmäßige Doppelkopf-Abend mit den Kumpels statt.

Doch heute fehlt einer in der Runde: Felix. Der ist gerade frisch unglücklich getrennt. Und nachdem er den Abend erfolglos damit verbracht hat, freiwillig aus dem Leben zu scheiden, zieht es ihn zu Oskar und den Jungs.

Zwei unterschiedliche Charaktere prallen aufeinander

Das klingt ja fast so wie die Komödie „Ein seltsames Paar“ mit Walter Matthau und Jack Lemmon (1968). In der Tat hat das Theater Freudenhaus das berühmte Stück ein wenig modernisiert und auf Ruhrpott-Niveau gebracht: Am Samstag, 16. Februar, ist „Ein seltsames Paar“ zurück auf der Bühne und um 20 Uhr im Grend in Essen-Steele zu erleben.

Und ganz wie in der bekannten Boulevard-Komödie ist Felix auch in der Ruhrgebietsfassung mit seiner ausgeprägten Ordnungsphobie und Hypochondrie das vollkommene Gegenteil zu Oskar.

Felix übernimmt die „Regie“

Trotzdem und weil Kumpels sich nun mal in der Not helfen, beschließt Oskar den unglücklichen Felix in seiner Wohnung aufzunehmen.

Das klingt erstmal nicht unbedingt lustig, ist es aber. Denn wenn zwei Männer mit solch ausgeprägten, gegensätzlichen Macken unter einem Dach leben, sind die Konflikte vorprogrammiert und die ständigen Streitereien und Kabbeleien der beiden lassen bei den Zuschauern kein Auge trocken.

Felix übernimmt schnell die Regie in der „Beziehung“, kauft ein, kocht und putzt. Aber schon bald geht der pingelige Felix mit seinem eigenartigen Putz- und Sauberkeitswahn Oskar auf die Nerven. Ein turbulenter „Ehekrieg“ beginnt...

Komödie hat nichts von ihrem Witz verloren

Das Theater Freudenhaus zeigt, dass die über 50 Jahre alte Komödie nichts von ihrem Witz verloren hat.

Der Eintritt kostet 19 Euro. Karten gibt es im Theater Freudenhaus im Grend, Westfalenstraße 311, Telefon 0201/85 13 230, sowie online auf www.theater-freudenhaus.de.

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