Gefährlicher Fund

Taucher finden „scharfe“ Weltkriegs-Granate in der Ruhr

Ein Klumpen Rost, aber auch nach über 70 Jahren noch gefährlich: Zwei Feuerwehr-Taucher bargen den Fund aus der Ruhr.

Foto: Witte/KDF-TV

Ein Klumpen Rost, aber auch nach über 70 Jahren noch gefährlich: Zwei Feuerwehr-Taucher bargen den Fund aus der Ruhr. Foto: Witte/KDF-TV

Essen.   Mitglieder eines Tauchvereins stießen in Höhe der Kurt-Schumacher-Brücke in Essen auf das Kriegs-Relikt. Das war immer noch explosionsfähig.

Zwei Taucher einer privaten Tauchschule haben Sonntagmittag bei einem Tauchgang in der Ruhr in Höhe der Kurt-Schumacher-Brücke in Essen zum Teil scharfe Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Wie ein Sprecher der alarmierten Feuerwehr sagte, handelt es sich um eine britische Mörsergranate mit Aufschlagzünder sowie Munition für Gewehre und Handfeuerwaffen.

Letztere ist ungefährlich, die Mörsergranate aber durchaus funktionsfähig, hieß es am Sonntag. Darum auch entschied der hinzugezogene Kampfmittelräumdienst, die gefährlichen Kriegs-Hinterlassenschaften von zwei Tauchern der Feuerwehr bergen zu lassen. Die meldete gegen 18 Uhr Vollzug, nachdem sie unter Wasser auch das nähere Umfeld des Fundorts abgesucht hatten.

Weitere Suchmaßnahmen wird es nicht geben: Durch die Fließgeschwindigkeit wären weitere Funde ohnehin „eher eine Sache des Zufalls“.

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