Grüne Hauptstadt

„Tag der guten Lebensmittel“ bringt Slow Food auf Weberplatz

Werben für den Markt (v.l): Dezernentin Simone Raskob, Susanne Wiegel (Transition Town), Manfred Weniger (Slow Food), Anne Burzlaff (Grüne Hauptstadt)

Werben für den Markt (v.l): Dezernentin Simone Raskob, Susanne Wiegel (Transition Town), Manfred Weniger (Slow Food), Anne Burzlaff (Grüne Hauptstadt)

Foto: Socrates Tassos

Essen.   Am 7. Oktober dreht sich auf dem Weberplatz alles um Slow Food und gesunde Ernährung. Im Mittelpunkt stehen regionale Lebensmittel und Erzeuger.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ein „Tag der guten Lebensmittel“ steht am Samstag, 7. Oktober, im Rahmen der Grünen Hauptstadt auf dem Programm. Von 12 bis 22 Uhr präsentieren sich auf dem Weberplatz in der nördlichen Innenstadt regionale Anbieter und Initiativen wie Slow Food und Transition Town.

An insgesamt 30 Marktständen werden saisonale Lebensmittel angeboten, auch zum Verköstigen vor Ort. Vorträge, Filmvorführungen, Diskussionsrunden und Workshops runden den Tag ab.

71 landwirtschaftliche Betriebe in Essen

Die Veranstalter des „Slow Food Festivals“ möchten mit dem „Tag der guten Lebensmittel“ nicht für gesunde Ernährung werben. Sie möchten darauf aufmerksam machen, was die Region zu bieten hat. „Es müssen nicht immer die Tomaten aus Spanien oder die Kiwis aus Neuseeland sein“, sagt Essens Umweltdezernentin Simone Raskob, Projektleiterin der Grünen Hauptstadt.

Allein in Essen gibt es 71 landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Waren in Hofläden und auf Wochenmärkten anbieten. Besucher sollen auf dem Weberplatz mögliche Alternativen zu ihrem Lebensstil und Konsumverhalten kennenlernen.

Alternatives Konsumverhalten wird vorgestellt

Mit einem „Tag der guten Lebensmittel“ soll es aber nicht getan sein. Das von Slow Food initiierte Netzwerk „Gute Lebensmittel“ im Revier präsentiert deshalb einen Online-Katalog der „Genusshandwerker“ im Revier. „Wir wollen mit einem Einkaufsführer Produzenten, Erzeuger aus Essen und den umliegenden Städten, die gute Lebensmittel herstellen, vorstellen und vernetzen“, sagt Manfred Weniger, Gründer von Slow Food in Essen.

Einkaufsführer im Internet

Die Internet-Plattform wird am 7. Oktober, um 16 Uhr freigeschaltet. Im Netz findet man ihn dann unter der Adresse www.gute-lebensmittel-imrevier.de. Auch die Initiative Transition Town hat einen Einkaufsführer: „Gutes Essen in Essen“ gibt’s ab dem 7. Oktober in einer Druckauflage von 10 000 Exemplaren kostenlos zum Mitnehmen in öffentlichen Einrichtungen und zum Herunterladen im Internet auf: www.transitiontown-essen.de/projekte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben