Stadtentwicklung

Wohnprojekt mit Dachterrasse entsteht direkt am Krupp-Wald

Bauträger Norbert Pabst (rechts im Bild) und Peter Junker von Sotheby’s Immobilien haben gemeinsam mit dem Architekturforum Aedes noch eine Menge vor auf dem Grundstück Am Ruhrstein 33.

Bauträger Norbert Pabst (rechts im Bild) und Peter Junker von Sotheby’s Immobilien haben gemeinsam mit dem Architekturforum Aedes noch eine Menge vor auf dem Grundstück Am Ruhrstein 33.

Foto: Kerstin Kokoska

Essen-Bredeney.   Am Ruhrstein 33 entstehen ab Ende 2017 zehn Wohneinheiten, verschwunden ist die Villa Schönberger. Fertigstellung soll im Frühjahr 2019 sein.

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Auf dem Grundstück Am Ruhrstein 33 wuchert das Grün. Die Natur erobert sich gerade ein Stückchen Bauland zurück; zu Jahresbeginn wurde hier die Villa Schönberger abgerissen, ein 115 Jahre altes Gründerzeithaus. Nur die Umzäunung und ein Mauerstück mit der Doppel-Drei ist noch übrig. Lange wird das aber nicht so bleiben. „Wir beleben die 2200 Quadratmeter neu“, sagt Immobilienentwickler Norbert Pabst.

Vor einem Jahr erwarb der Bauingenieur das Grundstück. Die Villa habe sich nicht attraktiv umgestalten lassen, ein Abriss der überalterten Bausubstanz war für ihn folgerichtig. Widerstände wie in anderen Fällen im Viertel habe es nicht gegeben. Entstehen soll ein modernes Wohnen am Krupp-Wald mit Blick auf die Ruhrhöhen: mit einem Sky-Deck, sprich einer Dachterrasse, die noch mal auf das Penthouse-Stockwerk aufgesetzt wird. „Das hat etwas von Urlaubsfeeling“, findet Pabst, der für dieses ungewöhnliche Vorhaben kürzlich auch die Genehmigung des städtischen Bauamtes erhalten hat.

Wanderweg am Krupp-Wald entlang

Zehn bis elf Wohneinheiten zwischen 100 und 250 Quadratmetern sind geplant – „je nachdem, wie die Eigentümer die Grundrisse mögen“, erläutert Pabst, der Am Ruhrstein ebenso wie bei anderen Projekten im Essener Süden mit dem Architekturforum Aedes zusammenarbeitet. Dritter im Bunde ist Peter Junker von Sotheby’s Immobilien NRW, der betont: „Trotz des Sky-Decks bleiben wir an der Straßenfront sogar unterhalb der Höhe der Nachbarbauten.“

Der Clou des Wohnkomplexes liege, so erläutert Norbert Pabst, in der Ausnutzung des Sonnenlichts von allen Seiten aus. „Den künftigen Bewohnern beschert das Konzept mit zwei Balkonen quasi einen Platz an der Sonne den ganzen Tag“, erklärt Peter Junker ergänzend. Im Hang nach hinten raus liegen die Souterrainwohnungen mit Terrasse und optionalem Gartenanteil.

Pabst: „Wir haben schon einige Interessenten. Das sind aber eher Leute, die ihr Eigenheim gegen eine Wohnung mit Komfort tauschen und weniger Wert auf einen Garten legen.“ Direkt hinter dem Grundstück verlaufe ein Teil des Wanderweges durch den Krupp-Wald, beschreibt Pabst. Neben dem Blick auf die Ruhrhöhen sei dies ein weiterer Bonus. Der, wie in Bredeney üblich, seinen Preis hat. 4000 bis 5400 Euro sind pro Quadratmeter zu zahlen.

26 Tiefgaragenstellplätze

Das Parkplatzproblem in der Straße Am Ruhrstein und den umliegenden Wohnstraßen kennen Pabst und Junker zu genüge. Eine eigene Tiefgarage für das Haus Nummer 33 mit 26 Plätzen soll der Parkplatznot vorbeugen.

Mit dem Baubeginn rechnet der Bauherr Ende dieses Jahres. „Mit der Fertigstellung peilen wir das Frühjahr 2019 an“, sagt Pabst.

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